Auch der finale Trailer deutet auf eine Mischung aus politischer Satire, absurdem Humor und düsteren Zukunftsszenarien hin. Ob die Mischung aus grotesken Figuren und gesellschaftlicher Kritik beim Publikum funktioniert, bleibt abzuwarten. Neben der Ausrichtung sorgt auch das Budget für Diskussionen. Warner soll die Produktionskosten mit rund 125 Millionen US-Dollar angegeben haben, während Branchenberichte von deutlich höheren Ausgaben sprechen. Teilweise ist sogar von einer Summe nahe der 200-Millionen-Dollar-Marke die Rede. Sollte sich das bestätigen, wäre Digger auf ein starkes Einspielergebnis angewiesen.
Trotz der offenen Fragen bleibt der Film ein ungewöhnliches Projekt für ein großes Studio. Während Hollywood häufig auf etablierte Marken setzt, wagt Warner gemeinsam mit Iñárritu und Cruise einen ungewöhnlichen Ansatz. Ob daraus ein Erfolg wird, dürfte auch davon abhängen, wie stark der Film vor dem Kinostart noch beworben wird. Cruise selbst wird dabei eine zentrale Rolle spielen müssen, um das Interesse an seinem bislang wohl ungewöhnlichsten Projekt zu steigern.