Die zweite Staffel der Paramount+-Serie MobLand entwickelt sich hinter den Kulissen offenbar zu einem erheblich angespannten Produktionsprojekt. Während die Dreharbeiten mittlerweile abgeschlossen sein sollen, sorgten Berichte darüber, dass Tom Hardy aus der Serien geworfen wurde für immense Aufmerksamkeit. Grund für den angeblichen Exit: Konflikte zwischen dem Schauspieler sowie den Produzenten Jez Butterworth und David Glasser.
Unbestätigten Informationen zufolge soll es während der Arbeit an der zweiten Staffel zu so gravierenden Differenzen gekommen zwischen Hardy und den Produzenten gekommen sein (wir berichteten), dass bei Paramount intern bereits vereinbart hat, Hardy nicht weiter zu beschäftigen. Offiziell ist dazu nichts kommuniziert worden, dennoch hält sich in Branchenkreisen die Einschätzung, dass Hardy in einer möglichen dritten Staffel nicht mehr zum Cast gehören könnte.
"MobLand"-Debakel geht weiter: Neue Vorwürfe aus der Branche
Der Hollywood Reporter (THR) zeichnet nun ein detaillierteres Bild der Situation am Set. Unter Berufung auf mehrere Quellen wird beschrieben, dass Hardys Verhalten den Produktionsfluss wiederholt gestört haben soll. Demnach habe sich der Schauspieler über längere Zeiträume hinweg in seiner Garderobe aufgehalten und sei nur verzögert für Dreharbeiten erschienen. Dies habe laut Berichten nicht nur zu organisatorischen Problemen geführt, sondern auch zu Wartezeiten für andere Beteiligte vor der Kamera. Eine Quelle nannte dieses Verhalten "Career Suicide"
Darüber hinaus wird ihm zugeschrieben, wiederholt inhaltliche Änderungen angestoßen und während der Dreharbeiten Einfluss auf Dialoge genommen zu haben. Intern soll dies für zusätzliche Spannungen gesorgt haben, insbesondere da sich die Serie zunehmend als Ensemble-Erzählung etabliert hat. Neben Hardy rücken dabei auch Figuren wie Pierce Brosnan und Helen Mirren stärker in den Fokus der Handlung, was die Gewichtung der Produktion spürbar verändert hat.
Die aktuellen Aussagen fügen sich in frühere Berichte ein, die Hardys Arbeitsweise am Set wiederholt als zurückgezogen beschrieben haben. In der Filmbranche kursieren seit Jahren ähnliche Schilderungen.
Produktion bleibt offiziell unbeirrt
Die zweite Staffel ist inzwischen vollständig abgedreht und soll im Jahresverlauf erscheinen, auch wenn ein konkreter Termin weiterhin aussteht. Ob die aktuellen Entwicklungen Einfluss auf zukünftige Planungen der Serie haben, ist derzeit unklar. Bislang hat sich Paramount nicht zu den kursierenden Vorwürfen oder möglichen Umbesetzungen geäußert. Damit bleibt die Situation vorerst auf der Ebene von Branchenberichten, während MobLand auf Veröffentlichungskurs bleibt.