Bildnachweis: © Turbine Medien | Szene aus "The Texas Chain Saw Massacre - Blutgericht in Texas"

Von YouTube zum Horror-Darling zum Franchise-Regisseur: Regie-Wunderkind dreht für A24 neuen "Texas Chainsaw Massacre"

von Sebastian Groß

Es ist ein bekanntes Muster: Jedes Jahr sorgt mindestens ein – häufig eher niedrig budgetierter – Horrorfilm zunächst auf Festivals für Aufsehen, bevor er sich für einige Zeit zum Gesprächsthema innerhalb der Szene entwickelt. 2026 trifft das erneut auf das Kinodebüt eines YouTubers zu: Curry Barker. Sein Film Obsession - Du sollst mich lieben wurde bei der Premiere auf dem Toronto International Film Festival begeistert aufgenommen, woraufhin sich Focus Features die US-Rechte für rund 15 Millionen Dollar sicherte. Anschließend lief der Titel auf weiteren Festivals – darunter auch die Fantasy Filmfest Nights.

Die bisherigen Reaktionen deuten darauf hin, dass es sich um einen bemerkenswerten Genrebeitrag handeln könnte, der seinem Regisseur früh größere Aufmerksamkeit verschafft. Entsprechend wächst auch das Interesse aus Hollywood, was nun zu einem nächsten Karriereschritt führt: Barker übernimmt erstmals ein etabliertes Franchise.

Vom Festivalhit zum Franchise-Regisseur

Das Studio A24 hat Barker damit beauftragt, eine Neuinterpretation des Kultfilms The Texas Chain Saw Massacre zu inszenieren. Damit setzte er sich gegen mehrere konkurrierende Konzepte durch – Berichten zufolge befanden sich im vergangenen Jahr rund acht unterschiedliche Ansätze im Umlauf, bevor A24 eine Entscheidung traf.

Aktuell befindet sich das Projekt noch in einer frühen Entwicklungsphase. Weder zur Besetzung noch zur konkreten Handlung sind bislang Informationen bekannt. Klar ist lediglich, dass eine moderne Neuausrichtung angestrebt wird. Das Original von Tobe Hooper und Kim Henkel zählt zu den prägendsten Werken des Genres, weshalb eine Neuauflage mit entsprechend hohen Erwartungen verbunden ist. Aktuell dreht Barker übrigens mit Anything But Ghosts seinen zweiten Kinofilm - dieses Mal unter dem Banner von Paramount.

Für Barker bedeutet diese Verpflichtung einen deutlichen Karriereschub. Noch vor kurzer Zeit war er vor allem im Low-Budget-Bereich aktiv und veröffentlichte Kurzfilme im Internet. Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei Milk & Serial, ein eigenfinanziertes Projekt mit minimalem Budget, das online ein Millionenpublikum erreichte. Hier könnt ihr euch den Film kosten- und problemlos ansehen:

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