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"Ein deutlicher Mangel an Klasse": Quentin Tarantino rechnet in offenem Brief mit "Pulp Fiction"-Star ab

Stu

Von Stu

Quelle: The Wrap
Bildnachweis: © LEONINE | Szene aus "Sukiyaki Western Django"

Eine öffentliche Stellungnahme von Starregisseur Quentin Tarantino sorgt derzeit für Aufmerksamkeit in der Filmbranche. Anlass ist eine Debatte über Sprache und Darstellung in seinen Werken, die durch Äußerungen einer ehemaligen Weggefährtin erneut entfacht wurde. Der Filmemacher meldete sich nun persönlich zu Wort — ungewöhnlich direkt und deutlich formuliert.

Offener Brief als Antwort auf Rosanna Arquettes Kritik

Wie unter anderem TheWrap berichtet, hat Tarantino in einem privaten Schreiben auf Kritik von Schauspielerin reagiert, die sich öffentlich über den Einsatz des N-Wortes in mehreren seiner Filme geäußert hatte. Tarantino weist die Vorwürfe entschieden zurück und wirft der Pulp Fiction-Darstellerin vor, ihre Aussagen aus Aufmerksamkeitssuche getroffen zu haben. Besonders betont er dabei, dass sie zum Zeitpunkt der gemeinsamen Zusammenarbeit keinerlei Vorbehalte geäußert habe.

Der Regisseur kritisiert zudem, dass künstlerische Zusammenarbeit seiner Ansicht nach auf gegenseitigem Respekt beruhen sollte. In seinem Schreiben äußert er Enttäuschung darüber, dass Arquette ein Projekt, an dem sie beteiligt gewesen sei, nachträglich öffentlich infrage stelle. Der Brief wurde laut Bericht im Wortlaut veröffentlicht und verbreitete sich rasch in internationalen Medien sowie sozialen Netzwerken. Hier der vollständige Brief (in deutscher Übersetzung):

Liebe Rosanna,
ich hoffe, die Aufmerksamkeit, die du durch 132 verschiedene Medienberichte erhalten hast, in denen dein Name erwähnt und dein Bild gezeigt wurde, war es wert, mich und einen Film zu respektlos zu behandeln, an dem du — soweit ich mich sehr gut erinnere — begeistert beteiligt warst.
Empfindest du das heute wirklich so?
Nachdem ich dir eine Rolle gegeben habe und du dafür bezahlt wurdest, das Projekt nun — aus Gründen, die ich für äußerst zynisch halte — öffentlich schlechtzumachen, zeigt aus meiner Sicht einen deutlichen Mangel an Klasse und ebenso an Ehre.
Zwischen künstlerischen Kolleg*innen sollte eigentlich ein gewisser Zusammenhalt bestehen. Doch offenbar wurde das angestrebte Ziel erreicht.
Glückwunsch.

Damit bleibt Tarantino weiterhin Gesprächsthema - wenn auch leider nicht wegen eines neuen Films. Tatsächlich arbeitet der Kultregisseur aktuell an einem Theaterstück. Mehr Details dazu gibt es hier:

Möchtest du mehr wissen? Quentin Tarantino überrascht mit neuem Projekt:
Quentin Tarantino überrascht mit neuem Projekt moviebreak.de

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