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Wal7wbknjraj2qhcktugrvnjalp 1x1 – Von Pol zu Pol

In der ersten Folge von "Planet Erde" wird der Zuschauer auf eine Reise vom Nord- zum Südpol geführt. Dabei wird der Planet als Ganzes betrachtet und es werden die wichtigsten Einflüsse gezeigt, mit dem sich das Leben auf der Erde auseinandersetzen muss.

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Ryid0iq71oyk0kue7riikzkc8nz 1x2 – Bergwelten

„Planet Erde“ stellt „Bergsteiger aus dem Tierreich“ vor, die es trotz der widrigen Bedingungen schaffen, auf den Hängen der höchsten Gipfel der Erde zu existieren. Die seltenen, extrem scheuen Tiere leben in außergewöhnlichen, von Felsen, Eis und Schnee geprägten Landschaften. In Äthiopien wird eines der seltensten Naturereignisse der Welt beobachtet. Aus einem seit über 100 Jahren aktiven Lavasee wächst ein Berg heran. Dieselben Kräfte, die hier tätig sind, waren auch für die Entstehung der Simien-Berge verantwortlich, die den Lebensraum für riesige Dschelada-Rudel bilden, eine Affenart, die sich nur von Gras ernährt. In den südamerikanischen Anden kämpft eine fünfköpfige Pumafamilie mit dem wechselhaftesten Bergwetter. Und Grizzlybären überleben im Norden Amerikas die Gewalten hunderter Lawinen in den Rocky Mountains, indem sie die Winter in ihren geschützten Höhlen verbringen. Im Sommer klettern sie auf steile Gipfelhänge auf der Suche nach Faltern, die sie zu Tausenden verschlingen, weil deren Körper extrem fetthaltig sind. Und in den luftigen Höhen Pakistans befindet sich das Reich des Schneeleoparden. Der Film zeigt einzigartige Bilder der Raubkatze bei der Jagd auf Schraubenziegen. Eine Pandabärenmutter, die ihr gerade eine Woche altes Junges in einer Berghöhle in China säugt und die Flugreise an der Seite von Jungfernkranichen bei ihrem Versuch, das höchste Gebirge der Welt, den Himalaja, zu überqueren, sind zudem zu sehen.

Gesehen von 7 Usern

Td3i3pdsm5wdlp9584aolg93a7n 1x3 – Wasserwelten

Die Reise beginnt auf den geheimnisvollen Tepuis, einer Reihe abgeschiedener, ursprünglicher Hochebenen und führt flussabwärts zu einigen der spektakulärsten Naturwunder, zu den tosenden Iguaçu-Wasserfällen, die den breitesten ununterbrochenen Wasserfall der Welt formen, und zu den gefährlichen Gewässern des größten Feuchtgebietes der Erde, dem Pantanal in Brasilien. Ein Flug durch die berüchtigten Engen des Grand Canyon in den USA bietet eine neue Sicht auf dieses gigantische Naturdenkmal, das selbst aus dem Weltraum zu erkennen ist. Am sibirischen Baikalsee tauchen Mitglieder des Filmteams unter die Eisdecke des tiefsten Sees der Erde, Lebensraum der Süßwasserrobben und prähistorischer Flohkrebse. In abgelegenen Bergflüssen Japans gelingen beeindruckende Aufnahmen von Riesensalamandern, die mit zwei Metern Länge zu den größten Amphibien der Welt gehören. Genauso verblüffend sind Bilder von Süßwasserdelfinen, die im Amazonas „Steine“ sammeln und sie bei der Brautwerbung den Weibchen präsentieren. Mit modernen Hochgeschwindigkeitskameras gelingt es dem Filmteam erstmals, den Angriff von Nilkrokodilen auf Gnus bis ins Detail festzuhalten. Am Ende der Flussreise steht eine Begegnung mit Javaneraffen in Indonesien und in den Salzmarschen im Osten der USA wird zum ersten Mal eine Schar von 400.000 Schneegänsen im Flug filmisch dokumentiert.

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Ocytjibreobf3ulppgtv2m0ofej 1x4 – Höhlenwelten

Verschiedene Kamerateams sind für „Planet Erde“ in noch unerforschte Welten hinabgestiegen, um einige außergewöhnliche und seltene Tiere zu filmen, von den Salanganen, die mit Hilfe der Echoortung durch stockdunkle Höhlen navigieren und ihre Nester aus Speichel bauen, bis hin zu Troglodyten - sonderbare Lebewesen, die nie Tageslicht zu Gesicht bekommen. Höhlen gehören zu den wenigen Lebensräumen, die nicht direkt von der Sonne beeinflusst werden. Dennoch leben hier zahlreiche Tierarten. Die mexikanische Höhle Sotano de las Golondrinas („Keller der Schwalben“) ist ein 400 Meter tiefer senkrechter Schacht, tief genug, um das Empire State Building aufzunehmen. Sie ist beinahe unbekannt. Auch die in den USA gelegene Lechuguilla-Höhle kennt kaum jemand. Sie ist rund 200 Kilometer lang und 500 Meter tief und zählt wegen der in ihren riesigen Kammern verborgenen, bis zu sechs Meter langen Kristallen zu den weltweit schönsten Höhlen. Die Deer Cave in Borneo bietet tagsüber eine Rückzugsmöglichkeit für drei Millionen Fledermäuse. Ihr Kot ernährt eine unglaubliche Anzahl weiterer Lebewesen, zum Beispiel Millionen von Schaben. Auch thailändische Flossensauger haben sich bestens an ihren extremen Lebensraum angepasst. Sie leben ausschließlich in Höhlenwasserfällen und wurden bisher noch nie gefilmt. Wie der texanische Höhlenmolch haben sie weder Augen noch Pigmente, doch Sensoren in der Haut registrieren die Bewegungen von Beutetieren aufs Genaueste.

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Mckd6as1u3vf2arcmwy6kmom4ok 1x5 – Wüstenwelten

Was Astronauten beim Blick aus ihren Raumkapseln auf die Erde deutlich erkennen, sind die Wüsten unseres Planeten. Sie bedecken erstaunliche 30 Prozent der gesamten Landfläche. Vom Weltraum aus erscheinen sie leer und leblos. Bei genauerem Hinsehen bietet sich einem allerdings ein ganz anderes Bild. So ist die Wüste Gobi in der Mongolei Lebensraum wilder zweihöckriger Baktrischer Kamele, die auch Trampeltiere genannt werden. Sie zählen zu den seltenen und besonders bedrohten Säugetieren der Erde. Obwohl sie eine faszinierende Überlebensstrategie besitzen: Trampeltiere sind in der Lage mehrere Tage völlig ohne Wasser auszukommen und können sogar mit salzigem oder sehr geringen Mengen an Wasser auskommen. Und in der Atacama-Wüste in Chile überleben die ebenfalls zur Familie der Kamele zählenden Guanakos in der trockensten Wüste der Erde, indem sie Tau von Kaktusdornen schlecken. Zwar sind Veränderungen in der Wüste eher selten, doch wenn sie eintreten, sind ihre Ausprägungen extrem. So zeigt der Film einen rund 1.500 Meter hohen Sandsturm in der Sahara und einen Wüstenfluss, der nur an einem einzigen Tag Wasser führt. Im Death Valley im Südwesten der USA löste eine kurze Blütezeit eine Explosion des Bestandes an Wanderheuschrecken aus. Deren Schwärme bedeckten schließlich eine Fläche von 65 mal 160 Kilometern. Den Höhepunkt des Films bildet eine einzigartige Flugreise über die Dünen und Felsenklippen der Namib-Wüste im Südwesten Afrikas. Zum ersten Mal werden einige Tiere beobachtet, die man in einer Wüste nicht erwartet. So machen sich Elefanten auf eine äußerst lange und gefährliche Nahrungssuche, und Wüstenlöwen durchkämmen die öde Wildnis nach Oryxantilopen.

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2td3wgpsafcpvkgvgrm9w84n6p5 1x6 – Eiswelten

Zweimal so groß wie der Kontinent Australien und dazu völlig von Eis bedeckt: die Antarktis. Im Gegensatz dazu ist der Nordpol ein Eismeer, das von Land umgeben ist. Trotz höchster Anforderungen an die Überlebensfähigkeit trotzen einige Tiere den widrigen Naturbedingungen. Selbst bei minus 70 Grad Celsius und in Wochen totaler Finsternis bringen die Kaiserpinguine in der Antarktis ihren Nachwuchs zur Welt. Ein ausgeklügeltes soziales Verhalten hilft ihnen, die Unannehmlichkeiten des antarktischen Winters durchzustehen und den Nachwuchs auszubrüten. Wale kommen im kurzen Sommer in die Eismeere und tauchen gemeinsam in die üppigen Krillschwämme hinein. Mit einer besonderen Technik schaffen es die Schwergewichte der Meere, den winzigen Krill zu konzentrieren, um möglichst viel davon zu fressen. Wenn die Sonne die Arktis erreicht, beginnt sich das von Kontinenten umgebene Eismeer zu verändern. Eisbärenweibchen warten, bis die Jungen ausdauernd laufen können und begeben sich mit ihnen zum Robbenfang auf das Eis. Die männlichen Eisbären haben indes den Winter hindurch nach Seehunden gejagt. Doch mittlerweile wird den weißen Bären buchstäblich der eisige Boden unter den Füßen weggezogen. Immer früher und schneller schmilzt das Eis und immer weiter müssen sie nach Beute schwimmen. Einzigartige Luftaufnahmen belegen die veränderten Verhaltensweisen der Eisbären. Kilometerweit schwimmt der Bär in den Ozean hinaus, in der Hoffnung, irgendwo noch Seehunde überraschen zu können.

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Die Grasflächen der Erde ernähren mehr Wildtiere als jede andere Pflanze: seien es riesige Karibuherden, die durch die arktische Tundra streifen, mongolische Gazellen oder Blutschnabelweber, die wie ein Heuschreckenschwarm über die afrikanische Savanne herfallen. Der Film folgt außerdem Yaks über die tibetische Hochebene und zieht mit Tausenden von Bisons durch die nordamerikanische Prärie. Zu den Höhepunkten der Dokumentation gehört die Beobachtung eines großen Löwenrudels in der afrikanischen Savanne. In der Trockenzeit versammeln sich zahlreiche Wildtiere an einem der wenigen Wasserlöcher der Region. Mit modernster Nachtsichttechnik fängt die Kamera einzigartige Bilder ein: Getrieben vom Hunger, versuchen die Löwen immer wieder, einen Elefanten zur Strecke zu bringen. Eines Nachts gelingt es dem Rudel schließlich: Der Film zeigt, wie die Löwen nach langen Kämpfen schließlich einen Jungelefanten stellen und überwältigen.

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Tropische Regenwälder sind die Arche Noah unseres Planeten. Planet Erde ist es gelungen, die großen und kleinen Bewohner des Dschungels mit der Kamera einzufangen: Paradiesvögel werben mit beeindruckenden Tänzen um ihre Weibchen. Brüll- und Klammeraffen turnen durch die Baumkronen. Nachts übernehmen Zikaden und Frösche das Regiment. Trotz der üppigen Natur ist der Überlebenskampf im Dschungel hart. Nur wer sich an die besonderen Bedingungen anpasst, kann hier überleben. Die Krabbenspinne zum Beispiel ist eine wahre Spezialistin: Sie verbringt ihr ganzes Leben in einer kleinen mit Wasser gefüllten Kannenpflanze. Dort ernährt sie sich von Mückenlarven und anderen Insekten, die sie aus dem Wasser angelt. Mitten im Regenwald treffen wir afrikanische Waldelefanten. Sie haben eine Art Goldgräberinstinkt entwickelt, denn zum Überleben benötigen sie bestimmte Mineralien. Zielsicher ziehen die Elefanten zu Schlammlöchern im Wald und buddeln die Bodenschätze aus. Erstmals gelingt es dem Filmteam, eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Schimpansen zu filmen. Die größte Schimpansengruppe der Welt verteidigt ihr Territorium gegen eine benachbarte Gruppe. Wissenschaftler haben mehrfach über diese Schimpansenkriege berichtet, bei denen es auch zu Todesfällen kommen kann.

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Zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, das alle Kontinente umspült. Zahllose Tiere leben in den Ozeanen und an ihren Küsten. Zu den größten Exemplaren zählen die Buckelwale. Die Mütter hungern acht Monate, um das Überleben ihres Kalbes zu sichern. Erst wenn das Kalb kräftig genug ist, schwimmen beide in die rauen, kälteren und gefährlicheren Meere der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Delfine hingegen zeigen sich beim Beutemachen als außerordentlich erfinderisch. Sie haben gelernt, geradewegs bis auf den Strand zu surfen, um Fische zu jagen. Meeresströmungen versorgen die Gewässer mit Nährstoffen aus der Tiefe, die Algen, Salpen und Krill in großen Mengen ernähren. Die winzigen Lebewesen schwappen durch das Wasser und bilden Futter für zahlreiche Tierarten. Aber auch Algentürme so hoch wie dreistöckige Häuser werden auf diese Weise gedüngt und gedeihen prächtig. Horden von Seeigeln fallen über den Meeresboden her und fressen weite Gebiete der großen Unterwasserwälder kahl. Und auch Seesterne begeben sich auf Raubzug. Der große Sonnenblumenseestern erweist sich dabei als Ungeheuer in seiner Unterwasserwelt.

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Die größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Sie liegt wie ein Gürtel rund um den nördlichen Erdball. Hier wachsen ein Drittel aller Bäume, mehr als in den tropischen Regenwäldern und produzieren Sauerstoff. Auffallend ist, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten nur wenige Tiere zeigen. Amurleoparden sind die große Kostbarkeit der sibirischen Wälder. Nur noch 40 Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Bäume sind faszinierende Lebensformen, ob nur Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder riesig hoch wie die kalifornischen Mammutbäume. Und uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie begannen bereits in der Bronzezeit zu wachsen und leben immer noch. Im chilenischen Valdivia-Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ist dagegen alles viel kleiner. Hier leben die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal 30 Zentimetern. Und die kleinste Katze Amerikas durchstreift hier den Wald. Die Laubwälder Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. So findet in den Waldgebieten an der nordamerikanischen Ostküste mit dem Erwachen von Milliarden Zikaden der weltweit größte Massenschlupf von Insekten statt. Und weder in den Nadelwäldern der Taiga noch in den tropischen Urwäldern existiert ein ähnliches Schauspiel wie die Frühjahrsblüte in den Laubwäldern der gemäßigten Breiten. Während sich im Herbst große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch stürzen, der selbst aus Weltraum zu erkennen ist.

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7tl2ourgqwkmgxk0l2nqfzwle2f 1x11 – Tiefseewelten

Vor der Küste Venezuelas begegnet dem Kamerateam ein Walhai. Mit einer Länge von zwölf Metern und einem Gewicht von 30 Tonnen ist er der größte Fisch überhaupt. Der Koloss ernährt sich größtenteils von Plankton. Doch der Film zeigt, wie auch zahlreiche Beutefische in dem riesigen Maul des Walhais verschwinden. Besonders trickreiche Jäger sind Delfine. Sie jagen bevorzugt in Gruppen. Dabei kreisen sie zum Beispiel einen Makrelenschwarm ein und treiben die Fische an die Oberfläche. Auf die lauert in der Luft schon ein zweiter Feind: Sturmseetaucher. Wie Torpedos stürzen sich die Wasservögel in den Ozean und tauchen sogar zu den Fischen hinab. Je tiefer das Kamerateam ins Meer hinabtaucht, umso bizarrer werden die Lebewesen. Vampirtintenfische erzeugen ein außergewöhnliches Farbenspiel und verwirren ihre Räuber. Ein Sägezahn-Schnepfenaal wartet bewegungslos auf Beute. Und vor Mexiko fängt die Kamera sogar eine Art Unterwasserfriedhof ein. Aale, Krabben und Riesenasseln vernichten in wenigen Stunden einen riesigen Fischkadaver. Das Meer hütet noch viele Geheimnisse. Blauwale sind die größten Lebewesen der Erde. Doch über ihre Wanderwege wissen die Forscher bisher wenig. Auch das Schicksal der Meeresschildkröten liegt noch im Dunkeln. Direkt nach dem Schlüpfen wandern die kleinen Schildkröten ins Meer und verschwinden für mehrere Jahre. Erst als erwachsene Tiere kehren sie an den heimatlichen Strand zurück.

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Quelle: themoviedb.com

Es liegt noch keine offizielle Kritik für diese Serie vor.

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