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Wayne ist in einer schweren Krise: Er fragt sich, was der Sinn seines Lebens ist. Die Antwort gibt ihm Jim Morrison, dem er bei einer Vision begegnet: Wayne soll in Aurora ein gigantisches Rockkonzert veranstalten – Waynestock! Ein nicht ganz einfaches, aber äußerst komisches Unterfangen…
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Kritik

Da Wayne’s World – bei relativ geringem Aufwand – kommerziell durch die Decke ging war es nur logisch, das ein Sequel auf dem Fuß zu folgen hatte. Mike Myers (Austin Powers) machte sich auch gleich frisch ans Werk und präsentierte schon im darauffolgenden Jahr die Fortsetzung. Wohingegen der Erstling, egal aus welcher Ecke, überwiegend positiv besprochen wurde, erntete Wayne’s World 2 nun deutlich mehr negative Stimmen. Aus zum Teil sehr merkwürdigen Gründen, da nun Dinge kritisiert wurden, die beim Erstling keinesfalls besser oder anders waren. Wenn hier darstellerische Leistungen oder die Qualität des Plots zur Debatte stehen, dann muss man sich doch Fragen was diese Leute eine Jahr vorher daran noch gemocht haben. Im Grunde ist Wayne’s World 2 nämlich völlig konsequent, als direkte Fortsetzung absolut stimmig, wirkt wie aus einem Guss und ist ehrlich gesagt fast sogar besser als das Original. Nicht ganz, aber das Wasser reichen kann er ihm locker und mitunter stellt er sich bei der Augenhöhe sogar auf die Zehenspitzen.

Alles beim Alten, aber dann doch nicht. Irgendwie ist Wayne (Myers) in einer Sinnkrise angekommen. Dabei läuft es sowohl mit seiner Show „Wayne’s World“, Kumpel Garth (Dana Carvey, Schneesturm im Paradies) und erst recht mit nun beinah schon Langzeitbeziehung Cassandra (Tia Carrere, High School High) eigentlich prächtig. Als ihm Jim Morrison im Traum erscheint weiß er, was er zu tun hat. Ein Festival auf die Beine stellen. „Waynestock“ soll das neue Woodstock werden, aber diese Mamut-Aufgabe gestaltet sich als äußerst kompliziert. Hinzu kommen ausgerechnet jetzt ernsthafte Beziehungsprobleme. Denn nicht nur, dass Cassandra’s Vater „Jeff“ (James Hong, Big Trouble in Little China) wenig von seinem Schwiegersohn in spe hält, diese wird auf ihrem Weg nach oben von Manager Bobby (ekelhaft-geil: Christopher Walken, Das Leben nach dem Tod in Denver) sehr intim begleitet. Mit nicht astreinen Absichten. Hingegen entwickelt sich das Liebesleben von Mauerblümchen Garth verblüffend rasant, als er auf die rattenscharfe Honey Hornee (in der Synchro Luder Gail, Kim Basinger, 9 ½ Wochen) trifft.

Wayne’s World 2 ist baugleich mit dem Vorgänger und daher erschließt sich die negative Grundhaltung ihm gegenüber nur schwer. Klar ließe sich damit argumentieren, dass keine Experimente gewagt werden, aber mal ganz ehrlich, wer hat das ernsthaft erwartet – oder gewollt? Wie schon ein Jahr zuvor ein charmantes, witziges Spot-Festival voller Anspielungen und Parodien, zahlreicher Gastauftritte und Gags zwischen albernem Unfug und clever-durchdachtem Sarkasmus. Sogar etwas rasanter und einfallsreicher als der Vorgänger. Und das  Christopher Walken eigentlich nur 1:1 den Part von Rob Lowe einnimmt ist auch nicht schlimm – weil Christopher Walken Rob Lowe ersetzt! Also bitte...Hinzu mal wieder ein richtig schönes Finale, das diesmal einen anderen, wunderschönen New-Hollywood-Klassiker elegant durch den Kakao zieht.

Fazit

Allen Unkenrufen zu Trotz: „Wayne’s World 2“ ist eine dem kultigen Original ebenbürtige Fortsetzung geworden, in dem die gleiche und personell sogar qualitativ deutlich aufgepimpte Crew die Erfolgsformel abermals verwendet. Das macht erneut viel Spaß, ist sehr kurzweilig und sprudelt wieder über von popkulturellen Verweisen. Coole Nummer. Wieder nicht brillant, aber wer erwartet das hier auch?

Autor: Jacko Kunze

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