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Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

„Rotation“ ist ein therapeutisches Hypnoseritual, das eine junge Ukrainerin durchläuft, die vom zivilen Leben in den Militärdienst gewechselt ist. Sie benötigt Unterstützung, um sich an die veränderte Realität anzupassen, in der sie nun lebt.

Kritik

Eine Sommerwiese unter blauem Himmel bietet in Maryna Er Gorbachs (Klondike) kondensiertem Psychogramm der bleibenden Traumata des Krieges einen trügerisch idyllischen Kontrast zu den Schrecken der Front. Jene bleibt unsichtbar in dem nur 12-minütigen Kurzfilm, der die seelischen Narben des bewaffneten Kampfs gegen den russischen Überfall der Ukraine nachspürt. Ein eingeblendeter Text erklärt den Titel als eine Form kurzfristiger Freistellung, während der sich Soldat*innen emotional erholen und psychische Kräfte für den nächsten Einsatz sammeln sollen. 


Eine solche Soldatin ist Nadja (Nadiia Karpova). Sie sitzt im Gras in der Sonne in dieser seltsam surrealen Szene, die glauben ließe, es habe nie einen Krieg gegeben. Doch die leicht übersättigten Farben und ein angespanntes Flirren verstärken die unwirkliche Aura von Harmonie, die abrupt Erinnerungen an die Kampfhandlungen unterbrechen. Die Ruhe der jungen Protagonistin ist so flüchtig wie die ihres Umfelds. Ein paar Worte der Regisseurin aus dem Off genügen, um die friedliche Fassade niederzureißen.

Fazit

Poetisch und beklemmend beschwört Maryna Er Gorbach die psychologischen Folgen des Krieges in einer gespenstischen filmischen Meditation. Deren beunruhigende Wirkung entspringt allein der Suggestion von Gewalt und Grauen, das die Dialoge und Bilder nur erahnen lassen. Die ukrainische Filmemacherin begegnet der Abstumpfung gegenüber Schreckensszenen aus den Nachrichten im bewussten Bruch mit dramaturgischen Konventionen. Der verdrängte Schockzustand verschmilzt Erinnerung und Gegenwart. Doku-Drama wird zum Experimental-Kino und dieses wiederum zum Direct Cinema, das selbst von Schusswunden gezeichnet wird. 

Kritik: Lida Bach

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