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Meg Altman (Jodie Foster) ist geschieden und hat die Tochter mitgenommen und sucht nun eine Wohnung. Der Ex ist ein reicher, industrieller Pharmazeutiker, deshalb soll etwas Teures her. Ihnen wird das Gebäude eines verstorbenen Millionärs angeboten. Das Besondere ist der Panikraum, wenn er verschlossen ist, ist er nur von den Personen im Inneren zu öffnen, nicht von aussen. Kurzfristig nimmt Meg an und zieht noch am gleichen Tag ein. Nachts brechen drei Diebe ein und Meg flieht mit ihrer Tochter in den "Panic Room" des Hauses. Doch das, was die Diebe wollen, befindet sich IN diesem Raum...
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Schöner Wohnen in bester Lage, kein Problem wenn Geld kaum eine Rolle spielt, auch wenn der Grund dafür nicht zu Luftsprüngen motiviert. Mitten in Manhattan beziehen die frisch von ihrem finanzstarken Gatten sitzengelassene Meg (Jodie Foster, Der Gott des Gemetzels) und Tochter Sarah (noch jung und unbekannt: Kristen Stewart, Personal Shopper) auf dessen Kosten eine protzige Maisonette-Wohnung, für die selbst A-Promis normalerweise schlangestehen müssten. Großzügig ausgestattet mit mehreren Bädern, Kaminen, Bediensteten-Zimmern, Aufzug und dem hoffentlich nie notwendigen Schmuckstück, einem hochmodernen Panic Room. Ein einbruchssicherer, vollgepanzerter Bunker mit separater Belüftung, Telefonleitung, Videoüberwachung und allem Piff und Paff, um den Fall der Fälle halbwegs entspannt aussitzen zu können. Und wer hätte es gedacht: Noch bevor richtig ausgepackt und dummerweise das Rundum-Sorglos-Sicherheitssystem komplett eingerichtet ist, dringen auch schon drei ungeladene Gäste des Nachts ein, denn der verstorbene Vorbesitzer hatte offenbar kein großes Vertrauen in Banken und somit den Großteil seines Vermögens noch hier versteckt.

Zumindest von den Vorrausetzungen eine Home-Invasion in Luxusausstattung, die neben der in ihrer Rollenauswahl in der Regel sehr bedachten Doppel-Oscargewinnerin Jodie Foster vor allem mit der Personalie David Fincher (Fight Club) protzt bzw. direkt größere Erwartungen schürt, die Panic Room ganz klar überhaupt nicht vor hat zu erfüllen. Mehr als eine kurze Inhaltsangabe der Prämisse erfordert, gibt der Script von Thriller-Fachmann David Koepp (Das geheime Fenster) auch grundsätzlich nicht her. Großartige Überraschungen, Side-Plots, Meta-Ebenen oder weiß der Kuckuck man eventuell bei derartig erprobter Kompetenz eventuelle vorschnell voraussetzt, darf alles getrost vergessen werden. Ganz lineares, stringentes und in seinen Entwicklungen nun alles andere als hakenschlagendes Genre-Kino, was wenn gut gemacht ja auch tendenziell völlig ausreicht, um einen schmissigen Filmabend zu gewährleisten. Eher ein klassisches B-Movie auf dem Silbertablett angerichtet, bei dem vor allem Fincher sehr bemüht scheint den Preis dafür unangemessen in die Höhe zu treiben.

Wie gewohnt optisch fein präsentiert, mit allerlei flotten Kamerafahrten aufgemotzt, die leider fast durchgehend in dürftigen CGI-Animationen enden, wenn sich durch Lüftungsschächte, Schlüssellöcher und Spalten „gequetscht“ werden muss. Theoretisch hoch ambitioniert, praktisch solala, das trifft mehr oder weniger auf den gesamten Film zu. Als simpler Home-Invasion-Thriller bietet Panic Room natürlich ein paar dankbare Momente, wobei besonders der „Positionswechsel“ als beste Idee des ganzen Drehbuchs das Spannungs-Niveau deutlich anhebt, kurzzeitig frischen Wind in sonst zu handelsübliche Laken von der Wäschestange bläst. Die flotte Grundidee entfaltet erstaunlich selten sein Potenzial – das volle eigentlich gar nicht -, wirkt auch aufgrund seiner zu generischen Charaktere (die Schurken: Das zappelige Nichtskönner-Großmaul, der zufällig auf die schiefe Bahn geratene Teddybär und anfangs stille Psychopathen-Vulkan) wie auf Schienen zur Endstation Durchschnitt gefahren, die bis dahin auch komplett überflüssige Logik-Bodenschwellen rumpelnd mitnimmt, für die man nun wirklich kein Erbsenzähler, Programmkino-Fetischist oder Diabetologe sein muss, um sich mal kurz am Kopf zu kratzen. Genre darf viel, aber sollte immer wissen wann es sich wie aus seiner Rest-Seriosität herausbewegt; Anspruch und Wirklichkeit stimmig vereinbaren. Der Groschen fällt hier wohl immer noch ins Nichts.

Fazit

Handwerklich wie zu erwarten (meist) ordentliche Thriller-Hausmannskost mit einer so einfachen  wie fett angeschwollener Prämisse, die eher kontrolliert, aber ungeschickt ausläuft als mit einem Knall spektakulär zu zerplatzen. In seiner Intention will der Film etwas mehr sein, von seinem Potenzial sollte er deutlich mehr sein, in der Mitte findet er sich fast folgerichtig wieder. Trotz MacGyver-Löwenmutti Jodie Foster im Barfuß-Die-Hard-Modus, die liefert stark ab.

Kritik: Jacko Kunze

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