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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

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Erwähnungen

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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Im Mittelpunkt steht eine Gruppe langjähriger Freunde, deren ruhiges Leben auf den Kopf gestellt wird, als ihr früherer Anführer Sean (John Cena) in seine Heimatstadt zurückkehrt. Sean arbeitet mittlerweile verdeckt für die CIA und zieht seine alten Freunde ungewollt in eine internationale Verfolgungsjagd hinein. Gemeinsam müssen sie sich einer gefährlichen Mission stellen, um die Welt zu retten.

Ab dem 9. Oktober 2026 exklusiv auf Apple TV

Quelle: themoviedb.org

Kritik

2023 feierte Mattel mit Barbie noch einen sensationellen Erfolg an den Kinokassen, der bei Masters of the Universe zuletzt allerdings ausgeblieben ist. Ob das einer der Gründe ist, weshalb sich Apple für seinen neuen Original-Film Matchbox: The Movie lieber für einen direkten Streaming-Release entschieden hat? Immerhin basiert dieser auf den berühmten Spielzeugautos, mit denen viele von uns groß geworden sind. Und als Alternative zum Fast & Furious-Franchise dürfte der Film ohnehin eine große Zielgruppe ansprechen. Sam Hargrave, der vor allem im Stunt-Bereich seine Wurzeln hat, mit den beiden Tyler Rake-Filmen aber auch sein Können als Action-Regisseur unter Beweis gestellt hat, hat für das Projekt auf dem Regiestuhl Platz genommen. 

Wie erzählt man nun eine Geschichte rund um Spielzeug? Nun, man kann es wie Greta Gerwig tun und eine vermeintlich oberflächliche Spielzeugwerbung mittels cleverer Meta-Ironie, Gesellschaftswitz und existenzialistischer Tiefe in eine Satire über Patriarchat und Perfektionsdruck verwandeln. Oder wie Matchbox einfach eine weitere Agenten-Action-Komödie drehen, in der es laut kracht und möglichst viele Autos vorkommen. Ist das originell, smart oder tiefgründig? Überhaupt nicht. Muss es das denn aber sein? Nicht unbedingt, wenn das Ganze am Ende Spaß macht. 

Und das tut Matchbox: The Movie überraschenderweise sogar ganz ordentlich. Dabei ist die Story um das Wiedererlangen eines atomaren Sprengkopfes selbst gar nicht so wichtig, sondern viel mehr, wie der Film die Zeit dazwischen füllt. Hier punkten zunächst die fünf Hauptcharaktere, die für Witz und Charme sorgen. Während John Cena als Agent der Mann fürs Grobe ist, dürfen seine früheren Freunde aus seiner Kindheit (Jessica Biel, Arturo Castro, Sam Richardson und Teyonah Parris), die unfreiwllig ins internatioal angelegte Abenteuer mit reingezogen werden, mit ihrer Unbeholfenheit die prekäre Situation ins Alberne ziehen. Quasi eine Buddy-Komödie, die aufgrund der guten Chemie im Team funktioniert. Manche Jokes sitzen besser als andere, unterhaltsam bleibt es aber durchgehend. 

Auch die Action kann sich durchaus sehen lassen. Von einem Spektakel wie der Mission: Impossible-Reihe ist man zwar ein gutes Stück weit entfernt, die Erfahrung Hargraves als Stunt- und Action-Koordinator macht sich hier aber bezahlt. Daher sind die Nahkämpfe beispielsweise sauber choreografiert und fordern Cena endlich mal wieder ein wenig mehr als seine letzten Filme. Und dass man, anders als die letzten Fast & Furious-Filme, relativ bodenständig bleibt und auf überzogenen Quatsch mit hässlichem CGI verzichtet, macht auch diesen Teil reizvoll. Ist davon etwas besonders erinnerungswürdig? Nicht wirklich. Aber kurzweilig ist das Ganze auf jeden Fall. 

Zu guter Letzt noch die Frage, was die Spielzeuge hiermit letztendlich zu tun haben: Im Grunde gar nicht so viel. Matchbox: The Movie hätte auch jeden anderen Namen tragen können. Die kleinen Spielzeuge werden zwar immer wieder prominent im Film platziert, was man je nach Standpunkt entweder als Werbung oder als liebevolle Hommage verstehen kann, und viele der Actionszenen beinhalten auch diverse Fahrzeuge und Verfolgungsjagden mit ihnen, sodass der Fokus durchaus auf ihnen liegt; seinen Ursprung selbstironisch zu zelebrieren, wie es zuletzt Masters of the Universe getan hat, tut man hier aber eher weniger. 

Fazit

Während die "Fast & Furious"-Reihe längst an die Wand gefahren wurde, gibt es nun mit "Matchbox: The Movie" eine angenehme Alternative. Die Chemie zwischen den Akteuren stimmt, die Action ist ordentlich und auch mit dem Humor landet man den ein oder anderen Treffer. Luft nach oben besteht zwar auch hier – "Matchbox: The Movie" ist keinesfalls frei von Fehlern – für einen unterhaltsamen Abend und als Start einer womöglichen Reihe ist der Film aber keinesfalls verkehrt.

Kritik: Sebastian Stumbek

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