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Die charmante Cockerdame Susi lebt in einem liebevoll behüteten Zuhause. Als allerdings eines Tages Tante Sarah mit den heimtückischen Katzen Si und Am zum Babysitten kommt, sind für Susi die harmonischen Tage vorbei. Sie reißt aus und trifft den frechen Vagabunden Strolch. Bei einem unvergesslichen romantischen Spaghettiessen kommen sich die beiden näher, und gemeinsam mit Strolch lernt Susi das abenteuerliche und ungebundene Leben auf der Straße kennen. Doch auf Susi warten ein Zuhause und eine Familie, die sie beschützen muss...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Cinderella, The Jungle Book, Die Schöne und das Biest, Aladdin, Der König der Löwen, Dumbo. Die Liste von Live-Action-Remakes von Disney-Trickfilmklassikern ist lang und mit Mulan, The Little Mermaid und Peter Pan and Wendy sind die nächsten schon startbereit oder zumindest kurz vorm Drehstart. Disney hat eine neue Cash Cow gefunden und melkt sie ordentlich. Das Ergebnis sind Einnahmen von mehreren Milliarden US-Dollar und Neuinterpretationen, die eben oftmals genau dies nicht sind, sondern leider häufig nur zahme Nacherzählungen. Im Falle von Lady and the Tramp, dem Remake des Klassikers Susi & Strolch aus dem Jahre 1955 ist dies nicht anders. Allerdings gibt es zwei Auffälligkeiten, die jedoch nicht wirklich im erzählerischen Bereich verortet sind.

Zum einen erscheint der Film exklusiv auf Disney+ und zum anderen setzt er Film auf realistische Tiere, die mittels CGI das Sprechen lernen, so wie wir es u. a. bereits beim Evergreen Ein Schweinchen namens Babe gesehen haben, dem Weihnachtserfolg von 1995, der wahrscheinlich dreiviertel seines damaligen Publikums zumindest kurzzeitig zu Vegetariern machte. Dass Disney Lady and the Tramp auf ihrem Streamingdienst zeigen, ohne vorherige Kinoauswertung ist ein durchaus cleverer Schachzug. Das Original gilt nicht zu Unrecht als Klassiker und das Remake dürfte neben großen Lizenzprodukten wie Marvel oder Star Wars dafür sorgen, dass einige potenziellen Kunden sich Disney+ zulegen.

Außerdem werden Filmen von Streamingdiensten gerne Fehler verziehen, die im Kino auf der großen Leinwand wahrscheinlich einfach auffälliger wären. Im Falle von Lady and the Tramp wäre dies vor allem der technische Aspekt, denn die sprechenden Hunde (und Katzen) haben eine schwankende Qualität. Vor allem bei Lady (dt.: Susi), die im Original von Men in Black: International-Darstellerin gesprochen wird, sehen einige der Gesichtsanimationen sehr seltsam aus. Das liegt vor allem daran, weil durch ihre weiße Schnauze ihre Mimik einfach besser sichtbar ist. Da fallen krude mimische Entgleisungen, die selbst für einen sprechenden Hund merkwürdig aussehen, einfach mehr auf, als bei der schwarzen Schnauze ihres Geliebten Tramp.

Abseits davon sieht Lady and the Tramp wirklich gut aus. Der Film entwirft eine typische Disney-Parallelwelt, in der Gut und Böse klar voneinander getrennt sind und sich niemals vermischen. Pures, klassisches Disney-Feeling, welches allerdings mit Diversität und Reduzierung von Rassismus modernisiert wurde. Altertümlich wirkt das Ganze aber dennoch, allerdings passt es durchaus zur Geschichte, die einige Situationen und Momente des Originals ausdehnt und erweitert (das Original dauert 78, das Remake hingegen 103 Minuten), dabei aber nie eigene, durchdringende Akzente setzt. Für einen soliden Zeitvertreib an einem Nachmittag vorm Fernseher, Rechner oder Tablet reicht das gewiss aus. Die Frage, ob bei der Vorlage mehr drin gewesen wäre, darf jeder für sich selbst beantworten.

Fazit

"Lady and the Tramp" ist eine leicht modernisierte, aber niemals wirklich frisch wirkende Neuverfilmung des Trickfilmklassikers "Susi & Strolch". Es gelingt dem Remake dieses typische Disney-Feeling zu evozieren, macht ansonsten aus der Vorlage aber nichts.

Autor: Sebastian Groß

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