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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Seltsame Dinge geschehen in dem Dorf, in das Marie und Paul gerade gezogen sind. Menschen werden vermisst, es kommt zu unerklärlichen Erdbeben. Doch das Paar gibt nichts auf die Warnungen – bis ihr Baby Theo plötzlich während einer großen Party spurlos verschwindet. Als die verzweifelte Marie erfährt, wie sie es zurückbekommen kann, ist sie bereit, alles dafür zu tun. Doch ist das, was sie bald aus einer mysteriösen Höhle heimbringt, tatsächlich ihr Sohn?

Imposters gehört zum Programm der Fantasy Filmfest Nights 2026 (weitere Infos hier)

Kritik

Bisher war Caleb Phillips vor allem als Kameramann tätig, versuchte sich aber auch schon als Regisseur an mehreren Kurzfilmen und mit Brothers in Arms bereits an einem ersten Spielfilm. Der große Erfolg blieb bislang aus, vielleicht ändert sich das nun aber mit seinem Mystery-Thriller Imposters, der derzeit auf diversen Festivals die Runde macht und dort positiven Anklang fand. 

Der Film dreht sich um ein Pärchen, das in ein neues Haus zieht und dessen Baby während einer Party plötzlich spurlos verschwindet. Wie es zur womöglichen Entführung kam, bleibt zunächst ein Geheimnis, dem Imposters eingangs nachgeht. Unbehagen liegt in der Luft, ein sich seltsam verhaltener Mann aus der Nachbarschaft treibt sich immer wieder auf dem Grundstück herum und dann kommt es auch noch zu gelegentlichen Erdbeben. Imposters lässt sich noch nicht so leicht in die Karten schauen und sorgt so gekonnt für Nervenkitzel und steigerndes Interesse dafür, was hier eigentlich los ist.  

Was zunächst wie ein Familiendrama anmutet, da die Beziehung unter der traumatischen Last zu zerbrechen droht, entwickelt sich schnell zu einem Sci-Fi-Mystery-Thriller, der ein paar spannende moralische Fragen aufwirft, die auch noch nach Filmsichtung zu beschäftigen wissen. Was würde man tun, wenn man selbst in der Situation wäre? Wohin die Reise in Imposters führt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, um den Spaß und die Überraschung nicht vorwegzunehmen, das Aufsuchen einer mysteriösen Höhle im Wald setzt jedoch die verheerenden Ereignisse in Gang, die Imposters in seiner zweiten Hälfte so richtig in Fahrt bringen. 

Auch wenn das Gedankenspiel nicht ganz neu ist und in ähnlicher Form schon in anderen Genrefilmen zu sehen war, funktioniert es in Imposters dennoch ziemlich gut, um seine Zuschauer effektiv zu packen. Vor allem Jessica Rothe (Happy Deathday) weiß den erlebten Schrecken und die dramatischen Ereignisse glaubhaft zu vermitteln, was ihrem männlichen Gegenpart Charlie Barnett (Matrjoschka) aufgrund mangelnder Fähigkeiten weniger gut gelingt. Schadet dem Film als solches zwar nicht gravierend, macht sich aber gerade dann, wenn es in der ersten Hälfte um die zwischenmenschliche Beziehung und die Verarbeitung des Traumas geht, in seinen Szenen doch irgendwo bemerkbar. 

Fazit

Was ist man bereit, von seiner Menschlichkeit zu opfern, um das zu retten, was man liebt? "Imposters" spielt mit spannenden Ideen und regt gekonnt zum Nachdenken an. Dabei bedient sich der Sci-Fi-Mystery-Thriller inhaltlich zwar bei einigen anderen Werken des Genres, findet aber einen guten Weg, seine Inspirationen effektiv zu etwas Eigenem zusammenzusetzen. 

Kritik: Sebastian Stumbek

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