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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Auf der künstlich angelegten und beinahe menschenleeren Insel Little Happy beobachten Dr. Emma Collins und ihr Team das Fortpflanzungsverhalten von Haien. Als Emmas Ex-Freund auf der Jagd nach drei genetisch veränderten Superhaien auf der Insel eintrifft, wird aus dem anfänglichen Forschungsprojekt schnell ein Kampf ums nackte Überleben. 

  • W780
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Kritik

Actually…not that bad

Darin Scott hat mit Deep Blue Sea 2 jedem B-Movie-Konsumenten deutlich vor Augen geführt, dass es ein aktueller Trash-Film nicht einmal ansatzweise mit der Qualität, dem Einfallsreichtum und der technischen Finesse eines ebensolchen Genrevertreters der ausklingenden 90er Jahre aufnehmen kann. Anstatt gute Schauspieler gekonnt mit einem ebenso unterhaltsamen wie blutigen Plot, größten Teils handgemachten Actionszenen, erinnerungswürdigen Todesarten und augenzwinkerndem Humor zu verbinden, lässt er einfach zwei Brüste auf Beinen knapp bekleidet und dabei trotzdem bierernst in die Kamera stierend gegen schrecklich umgesetzte, digitale Killerhaie antreten.

Diese Ausgangsbasis in Betracht ziehend war die Vorfreude auf Deep Blue Sea 3, der sich als direkte Fortsetzung des zweiten Teils versteht, nicht einmal ansatzweise vorhanden. Doch Regisseur John Pogue (The Quiet Ones) vollbringt das kleine Wunder einen durchwegs akzeptablen Streifen an die vorherige, filmische Katastrophe anzuschließen. Neben den großartig gefilmten Unterwasseraufnahmen und den durchwegs unterhaltsamen (so wie blutigen) Actionszenen, sind auch die digitalen Animationen rund um die Killerhaie gut gelungen. Dadurch vermeiden es die Macher von Deep Blue Sea 3 von Start weg ausschließlich ins Sharknado-Eck gedrängt zu werden.

Die (Neben-)Darsteller – allen voran Bren Foster (Wolf-Man aus der Serie The Last Ship) – leisten durch die Bank einen guten Job. Die negative Ausnahme bleibt leider die äußerst farblos agierende Hauptdarstellerin Tania Raymonde, die, ob ihrer Ausstrahlungsarmut, jede Minute Screen-Time entwertet. Die, mit nur knapp unter 100 Minuten, viel zu üppig geratene Laufzeit und die überraschungsarme (weil völlig risikolos gescriptete) Storyline dämpfen den ansonsten durchwegs positiven Gesamteindruck leider ebenfalls.

Fazit

Deep Blue Sea 3 ist ein überraschend gut gelungener Vertreter des trashigen Hai-Sub-Genres, der vor allem von seinen Unterwasseraufnahmen, seinen Actionszenen und seiner augenzwinkernden Inszenierung profitiert. Mankos in den Bereichen Story, Darsteller, Laufzeit und ganz generell Einfallsreichtum kann man hier getrost akzeptieren und sich von John Pogues Streifen unterhalten lassen.  Eine gewisse Affinität für Hai-Trash wird an dieser Stelle natürlich vorausgesetzt.

Autor: Christoph Uitz

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