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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Bill und Ted haben die Welt mit ihrer Heavy Metal-Musik gerettet und für Frieden und Wohlstand gesorgt. Doch der böse De Nomolos schickt zwei Roboter-Doubles der beiden Helden in die Vergangenheit, um die echten Bill und Teds um die Ecke zu bringen. Die echten Bill und Teds aus der Zukunft reisen den Killermaschinen hinterher, um sich selbst zu retten. Volle Kanne!

Kritik

Fast schon dreißig Jahre sind inzwischen ins Land gezogen, seitdem wir zum letzten Mal etwas von Bill (Alex Winter, The Lost Boys) und Ted (Keanu Reeves, John Wick) auf der großen Leinwand zu sehen bekommen haben. Eine Durststrecke, die mit der Ankündigung des dritten Teils, Bill & Ted Face The Music, nicht nur endlich ein Ende finden soll, sondern auch Fans der ersten Stunde in munteres Frohlocken versetzen wird. Aber kann das Duo Bill & Ted in der heutigen Zeit überhaupt noch funktionieren? Die Probleme, die sich innerhalb eines reaktivierten Franchise auftun, welches seit Jahrzehnten unberührt blieb, sind jedenfalls weitreichend bekannt und das erste Kinoabenteuer der beiden Hoschis, Bill und Ted's verrückte Reise durch die Zeit, zeigt eindeutig auf, wie wichtig ein gewisses Maß an nostalgischer Verklärung für dieses 80s-Vehikel doch geworden ist.

Es besitzt nach wie vor etwas durchaus Amüsantes, mitanzusehen, wie sich die beiden Vollzeithänger Bill und Ted historische Unterstützung von Sokrates, Sigmund Freud und Ludwig van Beethoven verschafften, um ihre Versetzung noch irgendwie zu bewerkstelligen. Allerdings ist die Staubschicht, die sich derweil über Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit gezogen hat, dermaßen penetrant, dass man sich als Zuschauer, der die Reihe erst in der Gegenwart entdecken möchte, wie ausgeschlossen vom hirnverbrannten, aber irgendwo liebenswerten Geschehen fühlt. Ungemein effektiver gestaltet sich dort die Fortsetzung dieses Kultfilms aus dem Jahre 1989, Bill und Ted's verrückte Reise in die Zukunft, der nämlich nicht nur den Geist des Vorgängers in sich aufgenommen hat, sondern mit Peter Hewitt (Ein Fall für Borger) auch einen Regisseur besaß, der durch Kreativität und Timing zu punkten verstand.

Bill und Ted's verrückte Reise in die Zukunft macht sich nicht mehr nur einen langgezogenen Spaß daraus, sich halbgar durch das allgemeine Geschichtsbewusstsein des Publikums zu fleddern, sondern erstrahlt durch eine enthemmte Leidenschaft für das Zitieren und Parodieren. Während die Welt mal wieder in höchster Gefahr schwebt, müssen sich Bill und Ted nach einem äußerst ungemütlichen Zusammentreffen mit ihren Roboter-Doppelgängern zurück in die Realität kämpfen, was Peter Hewitt gekonnt und humorvoll nutzt, um seine Geschichte als eine Art mythologisches Abenteuer darzubieten, in dem Körpertausch, Zeitstrudel, Marsianer und jede Menge absonderlicher Blödelei zum Alltag gehören. Im Zuge seines analogen Willens, mit grellen Kulissen und modischen Entgleisungen, endgültig freizudrehen, darf Bill und Ted's verrückte Reise in die Zukunft den kultisch-verehrten Status der Reihe auch heute hochhalten.

Fazit

Im Gegensatz zu seinen Vorgänger ist "Bill und Ted's verrückte Reise in die Zukunft" angenehm gealtert und weiß noch heute durch einen ausprägten Sinn für das enthemmte Treiben zu gefallen.

Autor: Pascal Reis

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