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Inhalt

Nachdem in Manhatten acht Polizisten erschossen werden, erhält der in Ungnade gefallene New Yorker Police Detective Andre Davis (Chadwick Boseman) eine Chance zur Wiedergutmachung: Er soll die Täter schnappen. Bei seiner Jagd nach den Mördern kommt er schon bald einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur und schnell verwischen die Grenzen darüber, wer hier eigentlich wen jagt. Als sich die Situation in der Nacht weiter zuspitzt, greift die Polizei zu einer außerordentlichen Maßnahme: Zum ersten Mal in der Geschichte werden alle 21 Brücken von Manhattan geschlossen. Die Insel ist völlig abgeschottet und niemand kommt mehr rein oder raus.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wenn alle Brücken und Tunnel, die Manhattan mit den umliegenden Bezirken verbinden, für eine groß angelegte Polizeiaktion gesperrt werden, darf man vom einsetzenden Ausnahmezustand durchaus spannendes Genrekino erwarten. Auch ergeben sich dadurch zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Themenkomplexe zu vertiefen, von ausufernder Polizeigewalt bis hin zur totalen Überwachung wäre hier so einiges drin. 21 Bridges wirbt sogar über seinen Titel für die interessante Prämisse, macht daraus letztendlich aber erschreckend wenig. Nicht nur verpasst man die Chance, dem Film inhaltlich etwas Tiefe zu verleihen, auch sonst sind kaum Auswirkungen spürbar: Eine Nacht in Manhattan wie jede andere könnte man meinen, wenn man ein paar am Himmel kreisende Hubschrauber und gelegentlich aufgeregt eingeblendete Nachrichtenbilder einmal ausklammert.

Auch mit seiner eindimensionalen Figurenzeichnung verschenkt 21 Bridges einiges an Potenzial: Nimmt man die Rolle des schießwütigen Cowboys, der in seinem Revier nun den Ton angibt, nicht allzu ernst, so weiß der von Chadwick Boseman (Black Panther) verkörperte Protagonist noch am besten zu gefallen. Seine traumatische Vergangenheit (Vater verloren) und sein zweifelhafter Ruf (mehrere Tote auf dem Gewissen) spielen leider keine große Rolle für die Geschichte, obwohl beides als Vorlage für mehr Profil gewiss dienlich gewesen wäre, dennoch steht ihm der knallharte Gesetzeshüter recht gut. Anders sieht es mit seinen Cop-Kollegen aus, deren Rollen allesamt klischeebehaftet geschrieben sind und die sich teils völlig irrational verhalten. Da sich unter ihnen bekannte Namen wie Sienna Miller (American Sniper) oder J.K. Simmons (Whiplash) befinden, ist das natürlich besonders schade, sie alle bleiben einem jedenfalls herzlich egal. 

Da jedes einzelne Verhaltensmuster durchschaubar ist, ist es letztendlich auch die Handlung selbst, deren Verschwörungstwist man schon meilenweit vorausahnen kann. Daher akzeptiert man 21 Bridges am besten gleich als das, was er ist: als geradlinig erzählten Polizei-Thriller ohne Schnickschnack, der simplen, wohlbekannten Genre-Mustern der alten Schule folgt und bei der Verfolgung zweier Schwerverbrecher immer wieder intensive Schießereien liefert. Da die größtenteils handgemachten Actionszenen, bestehend aus Shootouts und Verfolgungsjagden, durchaus gut inszeniert und stets mit hohem Tempo und spürbarer Härte versehen sind, kommt trotz der vorhandenen Schwächen zwischendurch doch immer mal Stimmung auf. Taylor Kitsch (Battleship) und Stephan James (Beale Street) wird hier vor allem Physisches abverlangt, was sie beide gut hinbekommen, Letztgenannter hat gegenüber seinem Kollegen noch den Vorteil, dass seine Rolle durch moralische Bedenken ein klein wenig interessanter ausgefallen ist. Diese hätten dem ein oder anderen Charakter auch nicht geschadet.

Fazit

Geradliniger Cop-Thriller, der mit ordentlich umgesetzten Actionszenen punkten kann, dafür aber inhaltliche Schwächen aufweist. Kann man gucken, muss man aber nicht.

Autor: Sebastian Stumbek

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