... oder an welchen Genren sich das Pseudonym »Katastrophenfilm« überhaupt bedient. Spektakulär bebildert, wuchert derzeit San Andreas mit Dwayne "The Rock" Johnson über die Kinoleinwände und beweist uns (eindrucksvoll) wie viel CGI-Technik es bedarf, um Los Angeles zu zerstören. Es stellt sich nun die Frage, ob diese Art von Genre nun visuelle Kunst ist, oder nur ein computeranimiertes Umherschleudern von Gegenständen, in dessen Getöse the Rock gefühlte 80 Prozent des Films »I gonna get you out!« in die Menge brüllt. Suggerieren uns Regisseure wie Roland Emmerich nur unantastbare Szenerien mit viel Zerstörung und Chaos? Ist der Brand im gläsernen Duncan Enterprises Tower mit 138 (!) Stockwerken in Flammendes Inferno garnicht so atemberaubend? Wie kann man eine Filmkunst rechtfertigen, die nur von Spezial-Effekten lebt?
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