In einer humanistischen Hommage von akzentuiertem moralischen und politischen Gewicht widmet sich Giedrė Žickytė einer übersehenen Figur der litauischen Geschichte. Deren düstere Kapitel während des Zweiten Weltkriegs und der Ära der sowjetischen Besatzung bilden den bedrückenden geschichtlichen Rahmen eines Lebens, das von Mitgefühl, Optimismus und Altruismus erfüllt scheint. Die Spannung zwischen Rückblick und Gegenwart wird zum moralischen Momentum der persönlichen Chronik. Jene bleibt trotz einer Tendenz zum Anekdotischen eine relevante Randnotiz, nicht nur litauischer Geschichte.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz