Der Titel Werner Herzog dokumentarischer Meditation verweist auf die Elefanten als imaginiertes Kontinuum von Wesen, die zugleich wahrhaftig und metaphorisch sind. Ob Traumbild oder physische Tatsache, sind sie Relikte einer Erinnerung, die einzelne Individuuen übersteigt: eine fiktive Fortführung dort, wo das Faktische an sein Limit gelangt. In intuitiver Struktur fügen sich episodische Beobachtungen, Einblicke in lokales Brauchtum und persönliche Anekdoten zu einem mythologischen Mosaik über Überlieferung, Tod und das Staunen vor einer Welt, die sich mit logischen Methoden nie vollständig erfassen lässt.
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