Seine Dokumentarfilme laufen regelmäßig auf internationalen Film Festivals und brachten Tobias Nölle zahlreiche Preise, darunter in Locarno einen Goldenen Leoparden für seinen Kurzfilm René. Nun kehrt der Schweizer Regisseur zurück zur Berlinale, wo sein jüngstes Werk im Panorama Weltpremiere feiert. Tristan Forever balanciert auf der Grenze zwischen Dokumentation, Fiktion, Erinnerung und Traum in seiner Erkundung der jahrzehntelangen Beziehung des Pariser Arztes Loran Bonnardot zur abgelegensten, dauerhaft bewohnten Insel der Welt. Dreißig Jahre lang zieht es Bonnardot immer wieder auf Tristan da Cunha im Südatlantik. Sein Entschluss, dort überzusiedeln, eröffnet Fragen nach Zugehörigkeit, Gemeinschaft, Ideal und Illusion. Im Gespräch mit Lidanoir auf der Berlinale berichtet Nölle von der Faszination von Menschen und Orten außerhalb der assimilierten Gesellschaft, den Dreharbeiten auf Tristan und der Grenze zwischen Realität und Fiktion.
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