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"TUTU" - Kritik

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"TUTU" - Kritik Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © Getty - Bromberger Hoover Photography
Vergebung offenbart sich in Sam Pollards differenzierter Doku nicht nur als ideelle Tat, sondern als Symbolgeste und ideologischer Kompromiss. Formale Nüchternheit liefert ein Gegengewicht zu den oft emotionalen, angespannten und bedrohlichen Situationen des eindringlichen Bildmaterials. Präzise Verdichtung historischer Abläufe verdeutlicht deren Nachwirkungen in der Gegenwart, der Tutu näher scheint als seiner Zeit. Kritische Aspekte bleiben trotz des Bemühens um Ausgeglichenheit Randfacetten. Der konzeptionelle Fokus auf konstruktive Analyse statt emotionaler Rührung machen das dynamische Zeitdokument dennoch zu einem essenziellen Betrag der Auseinandersetzung mit Bürgerrechtsgeschichte und politischer Repräsentation.

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