Bei der Aufführung im Generation Programm der Berlinale, wo Georges Jaques Teenie-Comedy Weltpremiere feierte, schien der mainstreamige Mix aus Romantik-Klischees, Rührseligkeit und repetitiven Witzen ein Publikumserfolg. Immerhin Ramsey ist gewohnt überzeugend und trägt mit ihrer sympathischen Präsenz das kalkulierte Produkt. Dessen konservative Narrative negieren die psychischen, physischen, materiellen und sozialen Belastungen schwerer Erkrankungen zugunsten zwanghafter Positivismus. Glatte Hochglanz-Aufnahmen, austauschbare Kulissen und stereotype Charaktere, abgesehen von dem Hauptfiguren-Pärchen und Harris auf eine Eigenschaft reduziert, machen den filmischen Aufenthalt im „Chemo-Camp“ so spaßbefreit wie die Bezeichnung.
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