Flammen schlagen in der unheilvollen Eröffnungsszene Miroslav Terzićs beklemmenden Jugenddramas aus einer Plattenbau-Wohnung. Vor dem brennenden Gebäude sitzt Teenager Tzotza (Jovan Ginić) und beobachtet emotionslos den Brand. Dann macht er sich auf den Weg zum Busbahnhof, von wo die Klassenfahrt nach Serbien losgeht. Das Gespür des Regisseurs und Co-Drehbuchautors für hintergründige Bilder zeigt sich in dem verstörenden Moment, der die universellen Kernthemen bündelt: Zerstörung inmitten kleinbürgerlicher Tristesse, emotionale Abstumpfung und die Apathie des sozialen Umfelds angesichts eines Desasters.
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