Die Archivaufnahmen aus den 60ern und 70ern, als iranische Frauen uneingeschränkt Universitäten besuchten, im öffentlichen Leben präsent waren und sich nach eigenem Geschmack kleideten, scheinen aus einer anderen Welt zu stammen als jener, in der Raha Shirazi heute lebt. Der Iran der Gegenwart rangiert nach Afghanistan global als eines der frauenfeindlichsten Staatssysteme, das selbst die grundlegenden Menschenrechte der weiblichen Bevölkerung missachtet und stetig weiter abbaut. In ihrem beklemmenden Zeitdokument rekapituliert die iranisch-kanadische Regisseurin und Aktivistin den politischen Prozess hinter dieser Rückentwicklung.
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