Verzweiflung und zaghafte Hoffnung sind die emotionalen Gegenpole Ahmed Hassounas aufwühlender Chronik des beruflichen und privaten Überlebens eines Journalisten und Familienvaters inmitten des Genozids in Gaza. Als einer der letzten Presse-Vertretenden, die nach der Evakuierung im Norden Gazas verblieben, gibt der Titelcharakter der Realität der Zerstörung Worte und Bilder, die der stetigen Abstumpfung der Außenwelt gegenüber der Katastrophe als Dauerzustand entgegenwirken. Verdichtet auf nur knapp unter 70 Minuten entsteht ein historisches Dokument von alarmierender Dringlichkeit.
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