„Eine wahre Geschichte - abgesehen von den historischen Teilen“ verspricht ein einleitender Text. Der beginnt die abgedroschenen Pointen Michel Leclercs kakophoner Komposition aus Literaturverfilmung, Abenteuerromanze und Historienstück und Verwechslungskomödie. Zahlreiche Genres und bekannte Personen steigern weder Tempo noch Dramatik der ermüdend einfallslosen Burleske. Deren Ensemble, teils todernst, teils grell überzeichnet, zeigt kaum darstellerische Chemie. Molières problematische Sexualität wird komplett ausgeblendet und Kämpfe verlaufen buchstäblich blutleer in den theaterhaften Kulissen. Mutlos, blasiert und hinter der modernistischen Maske ermüdend verstaubt.
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