Phantasie-Szenen, in denen die kindliche Wut des jungen Hauptcharakters seine Umgebung erschüttert, durchbrechen die ruhige Atmosphäre Louis Clichys persönlichen Animations-Werks. Dessen handgefertigt Tusche-Bilder entfalten einen beschwingten Charme, an den die Handlung die heranreicht. Das von der Kindheit des Regisseurs inspirierte Geschehen changiert zwischen Coming-of-Age-Klischees und patriarchalischem Selbstverständnis. Körperliche Eigenheiten bleiben ein Kuriosum, das nie als menschliche Normalität akzeptiert wird. Der Voice Cast, darunter Clichys Sohn als Stimme seines Alter Egos, bringt eine Lebendigkeit, die Dialoge und Humor nur bedingt erreichen.