Der finale Teil Jane Schoenbruns „Screen“-Trilogie zeigt die gleiche Faszination für Retro-Ästhetik, gesellschaftliche Außenseiter, filmische Fundstücke mit einem eigenen Leben, und erschafft dennoch etwas gänzlich Neues. Gillian Anderson und Hannah Einbinders sinnliche Chemie, die Furcht mit Verlangen verbindet wird zum emotionalen Fixpunkt des allegorischen Plots. Distinktive Stilmittel, Brandon Tonner-Connolly und Matt Hyland grandioses Produktions-Design und ein nostalgischer Soundtrack Schoenbruns Stamm-Komponisten Alex G. beschwören eine dichte Atmosphäre melancholisch-makaberer Nostalgie. In vollem Bewusstsein der toxischen Aspekte vergangener Kult-Filme und Klassiker verschmelzen Dekonstruktion und Reanimation zu einem Genre-Juwel.
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