Christliche Rituale und animistische Analogien überlagern einander in Axel Berthas fatalistischer Meditation über die Brutalität menschlicher Existenz und Grausamkeit als Teil eines ewigen Kreislaufs. Reduzierte Dramaturgie schafft Raum für eine hypnotische Bildsprache, die Realität und spirituelle Erfahrung verwebt. Als eine Verflechtung seelischer Zustände wird das Geschehen sinnlich erfahrbar. Andrés Silvas kongeniales Sounddesign und das naturalistische Schauspiel des überwiegend nicht-professionellen Ensembles verliehen den ausdauernden Einstellungen eine organische Kraft. Das opake Narrativ über Transzendenz und Vergänglichkeit belohnt Geduld mit bestechender atmosphärischer Dichte.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz