Inspiriert von den Memoiren seiner Großmutter entwickelte Rakan Mayasi die Handlung seines fesselnden Kino-Debüts organisch mit dem Cast, der aus nicht-professionellen Darstellenden ohne vorherige Filmerfahrung besteht. Pôl Seifs kongeniale Kamera schafft Aufnahmen gleich klassischer Gemälde, deren reglose Schönheit die auf den Frauen lastenden sozialen Zwänge heraufbeschwören. Landschaftliche Weite kontrastiert mit der erstickenden Enge der Traditionen, die unverändert die äußerlich moderne Welt des Beduinen-Klans leiten. Vertrauliche Momente schwesterlicher Verbundenheit und zärtliche Gesten vertiefen die emotionale Resonanz des filmischen Poems, das dichte Atmosphäre mit sorgsamen Sozialbeobachtungen vereint.
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