Basierend auf den Schicksalen mehrerer Frauen auf der bisher vergeblichen Suche nach ihren Kindern beschwören Juan Miguel Gelacio und Esteban Hoyos García in ihrem düsteren Beitrag zu Karlovy Varys Crystal Globe Competition das nagende Gefühl von Ohnmacht und Ungewissheit. Paula Moreno Vergaras suggestive Kamerabilder gleiten von räumliche begrenzten, nüchternen Einstellungen zu gespenstischen Szenen, deren Grenzen offene Landschaft und Finsternis verwischt. Die sich in Handlungsmotiven wiederholende Doppelung des dramaturgischen Diptychons ist Teil eines metaphysischen Konstrukts, dessen parabolisches Potenzial sich nie vollends erfüllt.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz