Basierend auf realen Protokollen der Inhaftierung und Folter historischer queerer Figuren konzipierte Paula Tomás Marques ihren täuschend glaubwürdigen Titelcharakter. Seine Persona überlagert zunehmend die der Darstellerin im Film-im-Film. Dessen Dreharbeiten lassen das unübersichtliche Themenfeld weiter ausufern: Wer soll queere Geschichte darstellen? Wie authentisch ist queere Geschichte, gefiltert durch straighte Perspektiven? Kamerafrau Mafalda Fresco übersetzt dieses undurchsichtige Geflecht an Themen, Motiven und Konzepten in gleichsam vielschichtige Bilder, die Distanz und Durchsichtigkeit des Inhalts jedoch noch mehr verschleiern.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz