Blut fließt aus einer klaffenden Wunde, in die das Skalpell immer tiefer schneidet, um die bösartigen Zellen zu eliminieren, bis Knorpel und Knochen metallischer Mechanik weicht. Brutal und blutrünstig wirkt die erste Szene Alexandre Franchise schwarzhumorigen Hospital-Horrors. Das buchstäblich einschneidende Erlebnis dessen Eröffnungsszenerie ist indes wohlwollender Natur; theoretisch zumindest. Bei der in Großaufnahme gezeigten Operation wird dem an einer seltenen Krebsform erkrankten Protagonisten Stan (Pierre-Yves Cardinal) ein neues Kniegelenk eingesetzt. Doch damit beginnt erst sein Alptraum-Aufenthalt in klaustrophobischen Klinik. Dort erwartet ihn die personifizierte Paranoia.
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