Gesellschafts-Groteske, Milieuskizze und Meta-Text mit Josef Brandl in seinem Kino-Debüt zu einer herb-humorigen Tragikomödie über psychologische Projektionen und die durchlässige Grenze zwischen Wirklichkeit, Wahn und Wunschdenken. Der spartanische Supermarkt mit eigens entworfenen Fantasieprodukten verstärkt mit sorgsam komponierter Künstlichkeit die absurde Komik der mentalen Verlorenheit. Kompetentes Schauspiel erdet den rapiden Genre-Wechsel von Krimi über Western bis zu Romanze und Horror. Unter der schwarzhumorigen Oberfläche erzählt die skurrile Story von Selbsttäuschung als letztem Fluchtweg aus Einsamkeit und Existenzangst.
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