🎬 Filmkritik:
VFW – Veterans of Foreign Wars
VFW ist ein kompromissloser, rauer Splatter-Actionfilm, der vor allem durch sein klaustrophobisches Setting, seinen hohen Härtegrad und sein „Old-School-Kino-Feeling“ überzeugt. Der Film fühlt sich an wie ein blutiger Belagerungsfilm, in dem eine kleine Gruppe eingeschlossener Veteranen gegen eine übermächtige, nahezu unaufhaltsame Bedrohung kämpft.
🏚️ Belagerungsszenario wie in Alamo oder Assault - Anschlag bei Nacht
Ein zentraler Reiz des Films ist die Struktur des Settings: eine Bar wird zur Festung.
Das erinnert stark an klassische Belagerungsfilme wie:
The Alamo
Assault on Precinct 13
Die Figuren sind eingeschlossen, abgeschnitten und gezwungen, einen letzten Widerstand zu leisten.
🔥 Hoher Härtegrad & konsequenter Splatter
VFW ist in seiner Darstellung sehr direkt:
brutale Nahkämpfe
harte Einschläge
kompromisslose Gewalt
kein sauberer oder „glatter“ Actionstil
👉 Der Film setzt klar auf physische Konsequenz.
Das Blut und die Gewalt sind nicht dekorativ, sondern Teil der permanenten Eskalation. Jeder Angriff fühlt sich wie ein weiterer Schritt Richtung Zusammenbruch an.
🧓 Wiedersehen mit alten Kino-Ikonen
Ein besonderer Reiz liegt im Cast:
Martin Kove als Teil des Veteranenteams
und mehrere klassische „80er/90er Action-Gesichter“ wie William Sadler und Fred Williamson
👉 Der Film funktioniert dadurch auch als eine Art „spätes Wiedersehen“ mit alten Genrefiguren, die hier noch einmal in einem extremen, harten Setting auftreten und das verleiht dem Film eine zusätzliche nostalgische Ebene: erfahrene Krieger, die noch einmal in eine letzte Schlacht geschickt werden.
🧨 Stephen Lang als perfekte Besetzung
Besonders hervorzuheben ist Stephen Lang, der genau in solche Rollen perfekt passt.
Er wirkt in diesem Film wie schon in anderen modernen Survival- und Actionrollen (z. B. Don’t Breathe, Sisu 2 oder vergleichbaren intensiven Rollen):
dominant
körperlich präsent
glaubwürdig als „letzter Kämpfer“
mit einer übernatürlichen Härte ...
👉 Seine Präsenz gibt dem Film Stabilität im Chaos.
Er ist kein typischer Held, sondern eher ein überlebensgeprägter Anführer in einer ausweglosen Situation.
⚡ Dauerhafte Eskalation ohne Entkommen
Der Film lebt von einem klaren Prinzip:
keine sichere Zone
kein bzw. kaum Rückzug(punkte)
keine Entspannung
👉 Die Bedrohung wächst kontinuierlich, bis die Bar vollständig zum Schlachtfeld wird.
Diese permanente Eskalation erzeugt genau den Druck, den du bei Belagerungsszenarien wie Assault on Precinct 13 oder The Alamo schätzt – nur in einer deutlich härteren, moderneren Splatter-Variante.
⭐ Fazit
VFW ist ein kompromissloser Belagerungs-Horror-Actionfilm, der sein Konzept extrem konsequent durchzieht. Die Bar als letzte Bastion gegen eine übermächtige Bedrohung erinnert an klassische Belagerungsfilme wie The Alamo und Assault on Precinct 13, wird hier aber mit einem deutlich höheren Härte- und Splattergrad umgesetzt.
Mit einem starken Ensemble aus Genre-Veteranen wie Martin Kove und der intensiven Präsenz von Stephen Lang entsteht ein rauer, dreckiger und äußerst direkter Action-Survival-Film, der vor allem durch seine Konsequenz, seine Enge und seine permanente Eskalation überzeugt. 🔥🏚️🩸🎬