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Monroe

Kritik von Monroe

Kingsman: The Golden Circle – Wenn Organisationen auf Organisationen treffen

Kingsman: The Golden Circle ist für mich weit mehr als nur ein Actionfilm. Der Film funktioniert vor allem deshalb so gut, weil er mehrere Elemente vereint, die ich besonders schätze: geheime Organisationen, klar definierte Hierarchien, Spezialisten mit festen Rollen und einen Gegenspieler, der nicht einfach nur böse mächtige Psychophatin ist, sondern selbst eine eigene Ordnung erschaffen hat.

Bereits die Grundidee des Films spricht mich an. Mit Kingsman, Statesman und Poppys Kartell treffen gleich mehrere Organisationen aufeinander. Jede besitzt ihre eigenen Regeln, Strukturen und Machtbereiche. Dadurch entsteht das Gefühl, dass hinter den Ereignissen größere Systeme stehen, die miteinander konkurrieren. Genau solche Welten faszinieren mich.

Besonders gelungen ist auch das Spezialisten-System. Die Figuren besitzen unterschiedliche Fähigkeiten und Funktionen innerhalb ihrer Organisationen. Niemand ist beliebig austauschbar. Jeder erfüllt eine bestimmte Rolle innerhalb eines größeren Ganzen. 

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gegenspielerin Poppy. Sie ist nicht einfach eine klassische Filmschurkin. Sie verfügt über ein Netzwerk, eine Organisation und erheblichen Einfluss. Dadurch wirkt sie weniger wie eine Einzelperson und mehr wie eine eigene Machtstruktur. 

Hinzu kommt der hohe Druck, den der Film aufbaut. Die Vergiftung großer Teile der Bevölkerung sorgt für permanente Eskalation, Zeitdruck und spürbare Konsequenzen. Die Handlung bleibt dadurch ständig in Bewegung und erzeugt ein Gefühl von Dringlichkeit.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Action Faustkämpfe, Schießerein und Verfolgungsjagden zwar wohldosiert aber sehr spektakulär inszeniert. Excellent wenn Choreografie und Kamera gut zusammen spielen. 

Die Besetzung gefällt mir auch wieder sehr gut der unter Amnesie leidende aber sich wieder Agentendasein erinnert Harry Hart (Colin Firth) passt wieder in die Mentorrolle wenn er auch so nett und sympathisch als Schmetterlingerkundler wirkt so ist die Rolle des Mentor und Gentleman das was am besten zu ihm passt, Mark Strong als Merlin ist unter dem ganzen Kern wieder die gute Seele und Jeff Bridges als Champagne hat so viel Charisma , Charme und Coolness und nicht zu vergessen Julianne Moore gefällt mir als psychopathische Poppy die mächtigste Gangsterkönigin der Welt. 

Warum erreicht der Film für mich dennoch keine Höchstwertung? Der entscheidende Punkt liegt in der Entschlüsselungsebene. Während viele Zuschauer vor allem die spektakuläre Action bewerten würden, interessiert mich zusätzlich die Frage, ob die Abläufe logisch nachvollziehbar sind. Gerade bei der Suche nach Poppys Versteck hatte ich das Gefühl, dass ein wichtiger Zwischenschritt fehlt. Ich hätte gerne deutlicher gesehen, welche Hinweise gesammelt wurden, wie daraus Schlussfolgerungen gezogen werden . Den schließlich hat sie komplett im Verborgenen das alles gesteuert und war wie ein Geist und wurde nie gefunden. 

Unterm Strich bleibt dennoch ein sehr starker Film. Die Organisationen, die Spezialisten, die mächtige Gegenspielerin und der permanente Druck sorgen für ein spannendes und unterhaltsames Erlebnis. Die etwas schwächere Entschlüsselungsebene verhindert zwar die Höchstwertung, ändert aber nichts daran, dass Kingsman: The Golden Circle für mich ein hervorragender Actionfilm ist.

Wertung: 8,5 von 10 Punkten


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