Andersons Monster-Film ist beeindruckend gemacht und kann mit Daniel Day-Lewis einen tollen Schauspieler aufbieten, dem es auch zu verdanken ist, dass man die kompletten 2 1/2 Stunden bei der Stange bleibt.
Wie so oft bei - mitunter schwer zugänglichen - künstlerisch wertvollen Filmen wurde auch "There Will Be Blood" tot interpretiert, wo vermeintlich leichte Kost schnell und despektierlich als Mainstream abgestempelt wird. Natürlich kann man zahllose Parabeln über die Verbindung von Kapitalismus und Religion auf die Vereinigten Staaten ziehen, für mich bleibt die Story aber einfach durchschnittlich und wenig einfallsreich. Day-Lewis ist es zu verdanken, dass der Film nicht in die ganz große Langeweile abgerutscht ist.
Die einen lieben es, für die anderen passiert einfach viel zu wenig, ich gehöre eher in die zweite Kategorie.
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