Blieb mir mit ähnlichen Attributen wie „Oblivion“ im Gedächtnis hängen: Visuell beeindruckend, Handlung und Charaktere lassen einen aber weitestgehend kalt. Hauptgrund dafür ist sicher die platte, eindimensionale Story mitsamt ihrer platten Figuren, deren Wirkung und Einfluss auf den weiteren Filmverlauf schon nach wenigen Sekunden absehbar ist. So bleibt „Elysium“ ein optisch beeindruckender Sci-Fi-Actioner ohne großen Tiefgang. Zweifellos ein guter Film, bei dem man aber nie den Eindruck verliert, dass eine stattliche Portion Potential verschenkt wurde.
PS: Ganz, ganz furchtbar fand ich die Synchronstimme von Sharlto Copley, das passte hinten und vorne nicht. Ich habe einige, wenige Szenen im OT angeschaut, sein dortiger schwer verständlicher Akzent machte die Figur gleich um das x-fache interessanter.
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