Zum Verständnis: In „Cold Prey“ geht es um einen Killer, der eine Gruppe junger Snowboarder in einem verlassenen Hotel in den norwegischen Bergen filetiert. Nichts Besonderes, aber auch nicht schlecht – gehobener Horror-Durchschnitt, könnte man sagen. Teil 2 habe ich nicht gesehen, aber bei dem Untertitel „Resurrection“ lässt sich die Story recht unkompliziert vermuten … Noch einfacher wird es bei Part 3: Der deutsche Untertitel ist die perfekte Inhaltsangabe. Leider ist die Reihe bei Teil 3 unter den Durchschnitt gefallen: Der Killer ist längst entmystifiziert, der Ablauf weitgehend überraschungsfrei und die neuen Opfer langweilig. Als dann noch das Klischee vom halbtot zurückgelassenen Killer bedient wurde, habe ich endgültig resigniert. So bleibt im Endeffekt eine tadellose Inszenierung und eine skandinavische Schönheit als optischer Hingucker, die aber im Verlaufe des Films immer weniger Auftritte hat.
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