[...]„Shame“ ist ein langsamer Film. Er nimmt sich Zeit seinen undurchsichtigen Charakter ohne offensichtliche Mittel zu zeichnen, versteift sich in wenigen Moment jedoch etwas zu sehr darauf und sorgt damit für anstrengend langsam vergehende Minuten. Dabei mystifiziert er die Person Brandon aber und lässt ihn den Zuschauer gleichzeitig aus der uninvolvierten und der involvierten Perspektive betrachten. Die komplette Inszenierung lässt einen die Welt sehen, wie sie Brandon wahrnimmt, bringt dazu aber genau die richtige Dosis an Abstand hinein, um diese Figur analytisch - von weiter weg - betrachten zu können.[...]
Vollständige Kritik: http://lethalcritics.de/?p=138
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