Regisseur Jeremy Saulnier hat sich mit Filmen wie Blue Ruin einen Namen für anspruchsvolle Genre-Kost gemacht. Seine letzten beiden Regiearbeiten, Wolfsnächte und Rebel Ridge, waren noch Netflix-Exklusivtitel. Doch noch in diesem Jahr soll sein neuester Film unter dem Banner von A24 in die US-Kinos kommen – zumindest, wenn es nach dem aktuellen Stand geht. Denn der Indie-Verleih spielt derzeit kräftig mit den Erwartungen. Das betrifft auch den Kinostart: Ein konkretes Datum bleibt A24 bislang schuldig. Angeblich soll der Film aber noch 2026 in den USA starten. Mal sehen. Es ist schließlich nicht das einzige Fragezeichen, das derzeit über der Produktion schwebt.
Führt A24 Zuschauer*innen mit erstem "Slayground"-Teaser in die Irre?
Ursprünglich wurde der Film unter dem Titel October angekündigt. Inzwischen scheint A24 das Projekt jedoch in Slayground umgetauft zu haben. An der bislang bekannten Synopsis hat sich dadurch offenbar nichts geändert: In der Halloween-Woche flieht der Hauptverdächtige in den Ermittlungen wegen eines Massenmords aus Polizeigewahrsam und taucht unter. Während er versucht, seine Unschuld zu beweisen, wird er zum Ziel einer groß angelegten Fahndung.
Vor einem Kino-Screening von Resident Evil ließ A24 in den USA erstmals einen Teaser zu Slayground laufen und stellte die kurze Promo anschließend auch online. Mit dem Teaser ging außerdem die Website runlikehell.com an den Start. Interessant dabei: Angeblich versucht A24 mit der Kampagne bewusst, das Publikum auf eine falsche Fährte zu locken. Glaubt man dem Hollywood-Buschfunk, stammen die Szenen aus dem Teaser nämlich aus den ersten Minuten des Films. Demnach arbeitet die von Cory Michael Smith gespielte Hauptfigur zunächst in einer Art Geisterbahn, bevor sie zum Tatverdächtigen in einem Mehrfachmord wird.