Die Diskussion um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Filmproduktion erreicht nun auch Eli Roths neuen Horrorfilm Ice Cream Man. Nachdem Zuschauer bei der Veröffentlichung des Trailers ungewöhnlich glatte Bilder bemerkt hatten, äußerte sich der Regisseur erneut zum Thema. Dabei räumte Roth ein, dass entgegen seiner ursprünglichen Aussage tatsächlich KI-Technologie in Teilen des Films verwendet wurde.
"Ice Cream Man": Eli Roth spricht über umstrittenen KI-Einsatz
In einem neuen Statement erklärte Roth, dass seine frühere Aussage nicht vollständig korrekt gewesen sei. Der Einsatz von KI beschränke sich demnach auf einzelne Momente in wenigen Szenen. Welche Passagen betroffen sind und in welchem Umfang die Technik genutzt wurde, ließ der Filmemacher offen. Dadurch bleibt unklar, wie groß der tatsächliche Anteil der KI-generierten Inhalte ist.
Für Roth ist Ice Cream Man ein besonderes Projekt: Der Regisseur arbeitete nach eigenen Angaben mehr als 20 Jahre daran, den Horrorfilm auf die Leinwand zu bringen. Nachdem mehrere Studios Interesse vermissen ließen, setzte Roth schließlich auf eine eigenständige Produktion über seine Firma The Horror Section. Der Film wurde mit einem vergleichsweise überschaubaren Budget umgesetzt und entstand abseits großer Hollywood-Strukturen.
In Ice Cream Man gerät eine idyllische Sommergemeinde aus den Fugen, als ein Eisverkäufer zum Auslöser einer Reihe grausamer Ereignisse wird. Der Soundtrack stammt von Snoop Dogg, der auch an der Produktion beteiligt war, genau wie Rapper Nas. Fun Fact: Veronica Ferres ist durch ihre Produktionsfirma Construction Film ebenfalls mit dem Projekt verbunden.
Aktuell wird Ice Cream Man von der Kritik ziemlich zerrissen. Wir von Moviebreak waren etwas freundlicher. Bei Rotten Tomatoes steht der Titel aktuell bei 30%. Wenn der Ice Cream Man am Wochenende seine Waren auch dem US-Publikum verkauft dürfte aber zumindest die Publikumswertung höher ausfallen - vielleicht.
Möchtest du mehr wissen? Trailer zu Eli Roths "Ice Cream Man" entfacht blutigen Wahnsinn: