Der kommende Evil Dead Burn sorgt bereits Wochen vor dem Kinostart für Gesprächsstoff. Regisseur Sébastien Vaniček hat bestätigt, dass eine besonders drastische Szene derzeit Probleme bei der Altersfreigabe verursacht. Um die angestrebte R-Freigabe in den USA zu erhalten, muss der Filmemacher den betreffenden Moment nun entschärfen.
Zu brutal für die MPA: Regisseur muss Szenen kürzen
Im Gespräch mit dem Magazin SFX erklärte Vaniček, dass sich Evil Dead Burn aktuell noch im Prüfprozess der Motion Picture Association (MPA) befindet. Ausschlaggebend sei eine einzelne Sequenz, die nach seiner Einschätzung deutlich über die Grenzen eines klassischen R-Ratings hinausgeht. Um eine strengere NC-17-Einstufung zu vermeiden, arbeitet der Regisseur derzeit an einer überarbeiteten Schnittfassung. Welche Inhalte die beanstandete Szene genau zeigt, wollte er allerdings nicht verraten.
Der Regisseur betonte lediglich, dass es sich um einen besonders harten Moment handelt, dessen Intensität nun reduziert werden müsse. Gleichzeitig versucht das Team, die Balance zwischen den kreativen Vorstellungen und den Anforderungen der Altersfreigabe zu finden. Vaniček deutete außerdem an, dass später eine deutlich härtere Director’s Cut-Version veröffentlicht werden könnte.
Das ist "Evil Dead Burn"
Evil Dead Burn erzählt eine eigenständige Geschichte innerhalb des Franchise und begleitet die von Souheila Yacoub (Dune: Part Two) gespielte Alice, die nach dem Tod ihres Ehemanns Zuflucht bei ihrer Schwiegerfamilie sucht. Der Aufenthalt entwickelt sich jedoch schnell zum Albtraum, als nach und nach Familienmitglieder von dämonischen Kräften besessen werden.