Mehr als vier Jahrzehnte nach dem Start der Mad Max-Reihe scheint Regisseur George Miller noch nicht bereit zu sein, das postapokalyptische Universum hinter sich zu lassen. Medienberichten zufolge stellt der 81-Jährige derzeit mehreren Hollywood-Studios ein weiteres Kapitel der Reihe vor. Dabei soll es sich um das letzte Mad Max-Projekt handeln, das Miller selbst realisieren möchte.
Zukunft der Reihe könnte außerhalb von Warner liegen
Laut Berichten befindet sich Miller aktuell in Gesprächen mit verschiedenen Studios, darunter Amazon MGM Studios, Universal und Sony Pictures. Auffällig ist dabei die Abwesenheit von Warner, dem langjährigen Zuhause der Filmreihe. Das Studio soll dem präsentierten Konzept keine Zustimmung erteilt haben. Neben einem Kinofilm habe Miller dem Vernehmen nach auch eine Serienidee vorgestellt. Darüber hinaus heißt es, dass der Filmemacher nach Abschluss seines letzten Projekts die Rechte an der Marke verkaufen könnte.
Besonders interessant für langjährige Fans ist die erneute Erwähnung von The Wasteland. Das Projekt begleitet die Ereignisse unmittelbar vor Mad Max: Fury Road und galt lange als Wunschkandidat vieler Anhänger*innen der Reihe. Bereits vor einigen Jahren soll ein fertiges Drehbuch entstanden sein. Zeitweise befand sich das Vorhaben sogar in einer frühen Vorbereitungsphase, ehe juristische Auseinandersetzungen zwischen Miller und Warner die Entwicklung ausbremsten. Hauptdarsteller Tom Hardy war damals mit dem Projekt verbunden.
Ob Hardy im Falle einer Umsetzung erneut in die Rolle von Max Rockatansky schlüpfen würde, ist derzeit unklar. Allerdings hat Miller bereits bewiesen, dass er vor Neubesetzungen nicht zurückschreckt. Für Furiosa: A Mad Max Saga übernahm Anya Taylor-Joy die jüngere Version der Figur, die zuvor von Charlize Theron verkörpert wurde. Die Zukunft von The Wasteland bleibt damit offen, doch erstmals seit längerer Zeit scheint eine Rückkehr in die Wüste wieder realistischer zu werden.
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