Die neue Serienadaption von Man on Fire entwickelt sich zum globalen Streaming-Erfolg. In 58 Ländern steht die Action-Serie aktuell auf Platz eins der Netflix-Charts – darunter auch in Deutschland.
Starker Start weltweit – aber kein Rekordlauf
Die Zahlen des Analyseportals FlixPatrol zeigen eine breite internationale Nachfrage, auch wenn die Serie nicht überall an die Spitze klettern konnte. In über 30 Ländern verpasst Man on Fire bislang Platz eins, was den Erfolg etwas relativiert. Für eine große Netflix-Produktion ist das ein solider, aber kein herausragender Start.
Wie stark die Serie tatsächlich performt, dürfte sich zeitnah zeigen: Die offiziellen Streamingzahlen veröffentlicht Netflix am 6. Mai. Erst dann wird klar, wie viele Views die Serie in den ersten Tagen generieren konnte.
Kultvorlage mit Denzel Washington im Rücken
Die Serie basiert auf dem Roman Man on Fire von A. J. Quinnell und folgt damit derselben Vorlage wie der Film Man on Fire mit Denzel Washington. Der Actionfilm aus dem Jahr 2004 entwickelte sich trotz durchwachsener Kritiken über die Jahre zu einem Publikumsliebling – ein Faktor, der auch dem Serienprojekt zusätzlichen Schub geben dürfte.
Streng genommen handelt es sich bei der neuen Umsetzung nicht um ein direktes Remake, sondern um eine erneute Adaption der Buchreihe, in die auch Elemente aus weiteren Creasy-Romanen eingeflossen sind.
Neue Version mit Yahya Abdul-Mateen II
In der Hauptrolle ist Yahya Abdul-Mateen II zu sehen. Er spielt den traumatisierten Ex-Elitesoldaten John Creasy, der nach einem persönlichen Schicksalsschlag in einen Strudel aus Gewalt und Verschwörung gerät. Unterstützt wird er unter anderem von Bobby Cannavale und Billie Boullet.
Inhaltlich folgt die Serie einem bekannten Muster: Ein gebrochener Mann auf Rachefeldzug, angesiedelt in einem internationalen Setting, das sich deutlich an der Tonalität des Films von 2004 orientiert. Noch ist allerdings keine zweite Staffel der Serie bestellt worden.