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Besser als die Kinofassung? Umstrittener "Alien"-Film sorgt nach überraschendem Assembly-Cut-Release für Aufsehen

Stu

Von Stu

Bildnachweis: © 20th Century Studios | Szene aus "Alien³"

Es wird gar nicht die Streamingserie Alien: Earth benötigt, um Fans des Franchise ordentlich diskutieren zu lassen. Mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Kinostart sorgt ein anderer umstrittener Teil  der  Science-Fiction-Reihe erneut für Gesprächsstoff. Die alternative Schnittfassung von Alien³ ist überraschend im Streaming erschienen. Die Veröffentlichung entfacht eine alte Debatte neu: Wurde der dritte Teil der Saga über Jahre hinweg unterschätzt – oder bleibt er ein Beispiel dafür, wie Studioeingriffe ein Großprojekt nachhaltig geprägt haben?

Leider NICHT der Director's Cut

Mit dem sogenannten „Assembly Cut“ existiert seit Jahren eine deutlich erweiterte Fassung von s Sci-Fi-Sequel aus dem Jahr 1992. Diese Version läuft rund 145 Minuten und ist damit etwa eine halbe Stunde länger als die damalige Kinofassung. Ziel des alternativen Schnitts war es, erzählerische Lücken zu schließen und Figurenentwicklungen klarer nachzuzeichnen, die im ursprünglichen Release stark verkürzt oder unvollständig wirkten.

Die überarbeitete Version verändert mehrere zentrale Details der Handlung. Einige Nebenfiguren erhalten nachvollziehbarere Entwicklungen, während bestimmte nachträglich gedrehte Effekte entfernt wurden – darunter ein viel diskutiertes Element aus dem Finale rund um Ellen Ripley, gespielt von Sigourney Weaver. Regisseur Fincher selbst war an dieser Fassung allerdings nicht beteiligt und betrachtet sie ausdrücklich nicht als offiziellen Director’s Cut.

Kultstatus und Produktionsdesaster - nur deutsche Fans schauen (noch) in die Röhre

Der Film gilt bis heute als eines der bekanntesten Beispiele für eine von Studiokonflikten geprägte Hollywood-Produktion. Mehrere Drehbuchfassungen, kreative Richtungswechsel während der Dreharbeiten und umfangreiche Eingriffe des Studios bestimmten die Entstehung – Erfahrungen, die Fincher später als prägend und belastend beschrieb. Der Regisseur distanzierte sich im Laufe der Jahre mehrfach vom fertigen Werk und zeigte kein Interesse, eine eigene finale Schnittfassung zu realisieren.

Gleichzeitig hat sich die Wahrnehmung des Films im Laufe der Zeit verändert. Während Kritikerinnen weiterhin strukturelle Schwächen anmerken, verweisen Befürworterinnen auf die kompromisslos düstere Atmosphäre, den reduzierten Schauplatz und den ungewöhnlich pessimistischen Ton innerhalb eines Blockbuster-Franchise. Die erneute Streaming-Verfügbarkeit bringt diese Diskussion nun zurück ins öffentliche Bewusstsein – allerdings mit einer Einschränkung für hiesige Fans: Weder Alien³ noch der Assembly Cut sind derzeit bei HBO Max in Deutschland verfügbar. Das könnte sich aber noch ändern. Die Kinofassungen gibt es aktuell hierzulande unter anderem bei Disney+ im Stream.

Was es aber schon bald bei HBO Max in Deutschland geben wird, die das Reboot von Harry Potter. Bock auf den ersten Teaser? Dann hier, bitte schön:

Möchtest du mehr wissen? Teaser zu HBO Max' Serien-Reboot von "Harry Potter und der Stein der Weisen":
Teaser zu HBO Max' Serien-Reboot von "Harry Potter und der Stein der Weisen" moviebreak.de

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