Bildnachweis: © LEONINE | Szene aus "Plane"

Sequel geplatzt: Gerard Butler stoppt Fortsetzung von "Plane" zwei Wochen vor Drehstart – was steckt hinter dem überraschenden Aus?

von Sebastian Groß

Die geplante Fortsetzung des Actionfilms Plane aus dem Jahr 2023 wird nun doch nicht realisiert. Obwohl das Projekt unter dem Arbeitstitel Ship bereits konkrete Formen angenommen hatte und der Dreh unmittelbar bevorstand, kam es überraschend zur Kehrtwende. Neue Aussagen eines Beteiligten bringen nun Licht in die Hintergründe der kurzfristigen Entscheidung und werfen Fragen zum Ablauf der Produktion auf.

"Plane 2" gestoppt: Produktion zwei Wochen vor Drehbeginn abgesagt

Wie Darsteller Mike Colter (Marvel's Luke Cage) im Gespräch mit TheDirect berichtet, wurde das Sequel lediglich zwei Wochen vor geplantem Drehstart auf Eis gelegt. Colter, der in der Fortsetzung die Hauptrolle übernehmen sollte, schildert, dass die Entscheidung sehr kurzfristig gefallen sei. Auslöser sei der Rückzug von Gerard Butler (Drachenzähmen leicht gemacht) gewesen, der im zweiten Teil nur noch in einer Nebenrolle auftreten sollte. Laut Colter habe es im Vorfeld kaum Diskussionen gegeben, vielmehr sei das Projekt abrupt beendet worden:

„Gerard [Butler] entschied, dass er nicht weitermachen wollte, und es gab darüber nicht viele Gespräche. Er hat einfach … zwei Wochen vor Drehbeginn abgesagt, und wir standen da und mussten erst einmal herausfinden, wie wir damit umgehen. Und letztlich hat sich das Ganze dann aufgelöst.“

Die Absage kam zu einem Zeitpunkt, als die Vorbereitungen bereits weit fortgeschritten waren. Ursprünglich sollte erneut Jean-François Richet (Blood Father) Regie führen, der schon beim ersten Teil verantwortlich zeichnete. Dass Butler im Sequel nur einen Gastauftritt geplant hatte, während Colter ins Zentrum der Handlung gerückt wäre, deutet auf eine inhaltliche Neuausrichtung hin. Branchenbeobachter vermuten, dass auch finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt haben könnten, da Butlers Produktionsfirma G-BASE Berichten zufolge an der Finanzierung beteiligt war.

Plane war Anfang 2023 in den Kinos gestartet und entwickelte sich zu einem soliden Erfolg. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 75 Millionen US-Dollar bei überschaubarem Budget konnte das Projekt laut Schätzungen einen Gewinn von etwa 35 Millionen US-Dollar erzielen. Auch die Resonanz fiel überwiegend positiv aus. Angesichts dieser Zahlen schien eine Fortsetzung naheliegend – umso überraschender kommt nun das endgültige Aus für Ship.

Diese Seite verwendet Cookies. Akzeptieren.