Bildnachweis: © Warner | Szene aus "Der Herr der Ringe: Die Gefährten"

"The Hunt for Gollum": Ian McKellen bestätigt baldigen Drehstart des "Herr der Ringe"-Prequels

von Sebastian Groß

 arbeitet weiter am Der Herr der Ringe-Projekt The Hunt for Gollum, dem nächsten Kinofilm aus Tolkiens Mittelerde. Für Warner soll der Film angeblich große Priorität haben, um das Franchise am Laufen zu halten. Der Anime Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim von 2024 blieb nämlich sehr deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Ian McKellen bestätigte nun, dass die Dreharbeiten im Mai 2026 beginnen sollen. Der Film wird von Serkis selbst inszeniert, der zugleich erneut in die Rolle des Gollum schlüpft. Inhaltlich ist das Projekt während der Ereignisse von Der Herr der Ringe: Die Gefährten angesiedelt, kurz bevor Frodo Beutlin das Auenland in Richtung Bruchtal verlässt. Die Geschichte setzt damit an dem Punkt an, an dem Gandalf Aragorn damit beauftragt, Gollum aufzuspüren.

McKellen wird dabei wieder als Gandalf zu sehen sein und trifft im Film auch auf Frodo, gespielt von Elijah Wood. Damit kehren mehrere Darsteller der Originaltrilogie zurück, darunter auch Sean Bean und Orlando Bloom. Viggo Mortensen wird hingegen nicht an dem Prequel beteiligt sein (wir berichteten).

Da seit der ursprünglichen Trilogie rund 20 Jahre vergangen sind, soll laut Drehbuchautorin Philippa Boyens auf digitale Effekte und KI-gestützte Verjüngung zurückgegriffen werden, um die zeitliche Einordnung glaubwürdig umzusetzen.

Der deutsche Kinostart von The Hunt for Gollum ist aktuell für den 16. Dezember 2027 geplant. Darüber hinaus arbeitet Serkis an einem weiteren, bislang nicht näher erläuterten Der Herr der Ringe-Film, der Gerüchten zufolge nach den Ereignissen von Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs spielen könnte. Offizielle Details zu diesem Projekt stehen noch aus.

Andy Serkis inszenierte zuvor die Spielfilme Solange ich atme und Mogli: Legende des Dschungels (beide 2017) sowie Venom: Let There Be Carnage und der Animationsfilm Animal Farm, der bereits vor seinem rergulären Kinostart als Enttäuschung gilt. Wieso das so ist, erfahrt ihr hier.

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