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Inhalt

Kirk ist ein sensibler Durchschnittstyp, der seiner bissigen Ex Marnie verzweifelt hinterherläuft. Hübsche Frauen, die sich mit ihm einlassen, sind schließlich Mangelware. Sein geringes Selbstbewusstsein sabotiert schließlich fast einen unglaublichen Glücksfall. Ausgerechnet Molly, die perfekte Symbiose von Sex und Seele, erkennt in Kirk eine liebenswerte Alternative zu den typischen Aufreißern, die sich sonst um sie scharen. Doch wie kann der Auserwählte sein Glück festhalten, wenn Freunde, Familie und auch er selbst nicht daran glauben.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

In der letzten Zeit gab es eine wahre Flut an romantischen Komödien. Der Kautions-Cop, Valentinstag oder auch Zweiohrküken waren dabei allerdings eher maue Vertreter des Genres.  Bei den Kritikern gefeiert wurden eher wenige Titel, so zuletzt (500) Days Of Summer, das wahrlich einen neuen Weg beschritt und etwas frischen Wind brachte. Nun erwartet uns ein weiterer Film aus dem Bereich der romantisch lustigen Filmadaption. Regisseur Jim Field Smith geht bei seinem ersten großen Projekt Zu scharf, um wahr zu sein allerdings eher wieder den bewährten Pfad. Das bedeutet ein Haufen Kitsch, viel vulgärer Humor und eine Prise Romantik. Überzeugen kann diese Konstellation allerdings nur über kurze Strecken.

Die Geschichte von Zu scharf, um wahr zu sein ist so vorhersehbar wie kitschig und war so schon in ähnlicher Form Tausend mal zu sehen. Es spielt sich eben immer gleich ab: Junge trifft Mädchen, Junge verliebt sich in Mädchen, Junge baut Mist und zum Schluss gibt es das romantisch grandiose Finale. Auch Jim Field Smith nutzt diesen Aufbau und bietet daher nur ab und an ein wirkliches Highlight. Hinzu kommt, dass sich manchmal der Film sehr ernst nimmt und eine fast wahre Geschichte erzählen möchte, um sich dann wieder in Klischee behafteten kitschigen Szenen selbst auseinander nehmen zu können. Der Humor sitzt dabei oftmals, doch richtiges Feeling kommt einfach nicht auf. Selbst der doch recht gelungen Schluss kann dabei nicht mehr viel raußreisen.

Regisseur Jim Field Smith bedient sich auch gerne bei einigen Genre-Kollegen wie American Pie und packt zudem viele Filmanspielungen und Witze mit hinein. Vor allem die Familie von Kirk ist im Bereich Humor eine wahre Klischee-Lach-Palette. Zwischen dem Ganzen gehen aber die kurzen romantischen Parts etwas unter und die sollten eigentlich im Film auch ihren Platz haben. Hinzu kommt reichlich vulgärer Humor, der nicht jedem Zuschauer zusagen wird und auch leicht Tendenzen zur Teene-Komödie zeigt.

Ein weiteres Problem von Zu scharf, um wahr zu sein sind seine beiden Hauptcharaktere. Erst zum Ende hin entfalten diese ihr Potenzial und können sich präsentieren. Zwischenzeitlich sind aber beide viel zu blass und stehen hinter den vielen Nebencharakteren. Den trotteligen Part spielt zumindest Jay Baruchel als Kirk sehr souverän. Da die Nebenfiguren aber so in den Vordergrund rücken, können diese sich wunderbar in Szene setzen und sich richtig zeigen. Krysten Ritter die die Zickige Patty spielt ist dabei immer für einen trockenen Lacher zu haben und auch Kirks Freunde sind einfach zum schießen.  Ihnen zuzuschauen wie sie mit Tao-Philosophie die Liebe erklären wollen oder sich einfach nur gegenseitig Wortgefechte liefern ist einfach grandios. Hinzu kommt, dass die Figuren einfach nur schräg sind und so dem Film viel Tiefe verleihen und sprichwörtlich den Karren aus dem Dreck ziehen.

Fazit

Für Fans des romantischen Kinos ist "Zu scharf, um wahr zu sein" nur bedingt zu empfehlen, zu kurz sind einfach die Romantik-Parts und zu blass das Liebes-Pärchen. Für Freunde des derben Humors ist der Film allerdings eher was. Zwar geben sich Klischees und Kitsch die Hand, dennoch passt der Witz meistens und ist ein paar Lacher Wert. Hier tragen vor allem die hervorragenden Nebenfiguren bei. Alles in allem, eher mittelmäßige Komödien-Kost.

Autor: Thomas Repenning

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