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Inhalt

Vier Episoden um Mieter eines Landhauses. - Ein Autor wird von einer zum Leben erwachten Romanfigur geplagt, die seine Ehefrau und den Psychiater erwürgt. - Zwei Besucher eines Wachsfigurenkabinetts werden vom wahnsinnigen Besitzer geköpft. - Eine Gouvernante will nicht wahr haben, dass ihr Schützling eine Hexe ist und wird eines Besseren belehrt. - Ein Inspektor sucht einen verschwundenen Filmstar, stößt im Keller auf den Mann, der sich in einen Vampir verwandelt hat und pfählt ihn. Da der Mann Assistentin Carla gebissen hat, war alles umsonst.
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Nach Die Todeskarten des Dr.Schreck (1965) und Der Foltergarten des Dr. Diabolo (1967) der dritte von insgesamt acht Epsioden-Horrorfilmen aus dem Hause AMICUS. Dort blieb man ja stets im Schatten der großen Konkurrenz namens HAMMER, mit seinen zahlreichen Anthology-Filmen schuf man sich jedoch ein kleines Alleinstellungsmerkmal. Bei den sonstigen Produktionen konnte man schon mal durcheinanderkommen und würde beim Reinschalten kaum erkennen, ob nun HAMMER oder AMICUS gerade angesagt ist. Bei dieser speziellen Film-Gattung musste man nicht lange überlegen, offenbar hatten Anthony Hinds & Co weniger Lust auf diese Ansammlung kurzer Grusel-Häppchen in spielfilmtauglicher Länge.

Der mit dem ziemlich unpassenden deutschen Titel gestrafte Totentanz der Vampire (The House That Dripped Blood) erzählt wie gewohnt anhand einer alles verbindenden Rahmenhandlung vier Kurzgeschichten, die mit einem lokalen Fixpunkt versehen sind. Bei Die Todeskarten des Dr. Schreck war es ein Zugabteil, bei Asylum – Irrgarten des Schreckens eine Nervenheilanstalt. Hier ist es ein luxuriöser Landsitz, deren Mietern bereits kurzer Zeit nach Bezug irgendetwas Grausames widerfährt. Da wäre ein Schriftsteller, der plötzlich von der eigenen Romanfigur heimgesucht wird. Zwei Freunde, die in einem Wachsfigurenkabinett auf das erschreckend reale Abbild ihrer Verflossenen treffen. Eine Hauslehrerin, die schockiert ist über die Erziehungsmethoden ihres Arbeitgebers und ein arroganter Horrorfilm-Star, dem eine ganz spezielle Form des Method Actings widerfährt.

Wirklich unheimlich ist nicht eine der einzelnen Episoden, was allerdings auch keinesfalls das Anliegen des Spielfilmdebüts von Regisseur Peter Duffell (Inside Out – Ein genialer Bluff) sein dürfte. Hier soll einfach flotte, durchaus selbstironische Unterhaltung im stilechten Flair dargeboten werden. Interessanter Weise alle von Robert Bloch (Romanvorlage von Psycho) verfasst, der auch da Drehbuch ablieferte. Das wirkt speziell in der ersten Episode „Method For Murder“ noch leicht holperig, gewinnt aber bereits mit „Waxworks“ und dem Auftreten von Urgestein Peter Cushing (Der Hund von Baskerville) ungemein an Qualität. Selbst handwerklich ist man schlagartig in einer ganz anderen Liga angelangt, gerade diese Geschichte glänzt durch seine atmosphärisch betörende Farb- und Beleuchtungsgestaltung. Verbindet zudem schon recht stimmig die Elemente von leicht schaurigem Grusel und ironischem Witz, aber auch die recht garstige „Sweets To The Sweet“ mit Christopher Lee (Dracula) und besonders der komplett parodistische Schlussakt „The Cloak“ mit dem fabelhaften Jon Pertwee (Doctor Who) runde das Gesamtbild in sich geschlossen ab. Mal etwas böser, mal sehr augenzwinkernd, niemals aber zu überdreht oder radikal. Daraus könnte man Totentanz der Vampire vielleicht auch einen Strick drehen, denn wer einen „richtigen“ Horrorfilm erwartet wird den Mangel an Gänsehaut zurecht bemängeln. Als kurzweilige, äußerst charmante Kaminfeuer-Geschichten mit einem exzellenten Personal dafür ziemlich gut geeignet.

Fazit

Die Anthology-Experten von AMICUS liefern sehr stabil ab. „Totentanz der Vampire“ ist kurzweilige, angemessen selbstironische und insgesamt bestechend gut inszenierte Schauer-Kost in mundgerechten Häppchen, an denen sich auch zartere Gemüter bewusst nicht den Magen verderben. Zudem hervorragend besetzt, solch eine darstellerische Qualität hatte kaum eine vergleichbare Produktion seiner Zeit zu bieten.

Autor: Jacko Kunze

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