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Bird Fitcher, an der Schule eine Eigenbrötlerin, findet eine alte Polaroid-Kamera. Schon bald stellt sich heraus, dass der Fotoapparat ein schreckliches Geheimnis birgt: Wer damit fotografiert wird, erleidet schon bald einen tragischen und gewaltsamen Tod. Bird und ihren Freunden bleibt nicht viel Zeit, um dem mysteriösen Fluch zu entgehen.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Gefahr lauert überall, selbst in gewöhnlichen Gegenständen: In The Ring führte die Sichtung eines Videotapes zum sicheren Tod, in Possession entfesselte man mit dem Öffnen einer antiken Holzbox einen Dämon. Polaroid macht nun eine alte Kamera zum Schreckensobjekt, verantwortlich für den Film ist Lars Klevberg (Child's Play-Remake), der hier seinen gleichnamigen Kurzfilm von 2015 als Langzeitfassung umsetzt und damit sein Debüt als Filmemacher feiert. Dass Polaroid nicht genügend Stoff für 90 Minuten hergibt, wird nach Sichtung des fertigen Films schnell deutlich, dass Klevberg noch einiges an Übung und kreativem Talent braucht, ebenso. 

Ohne Handlung und Charaktere zu festigen spult Polaroid sein Standardprogramm an halbgaren Horrorelementen schnell runter. Wer fotografiert wurde ist dem Tode geweiht, ein finsterer Schatten kündigt auf den Bildern das nächste Opfer an, das von einem bösen Geist heimgesucht wird. Viel mehr als das hat der Film nicht zu erzählen, dementsprechend belanglos fallen die Dialoge der Charaktere aus. Sobald einer der blass gezeichneten Teens an der Reihe ist, kündigt sich das Unheil recht vorhersehbar schon im Voraus an, mit platten Jump Scares garniert sind die Szenen handwerklich zwar nicht merklich schlechter als bei ähnlichen Genrevertretern, in diesem schwachen Rahmen aber auch völlig uninspiriert und wirkungslos. Mit dem Design und der Geräuschkulisse seines Gespenstes tut sich der Film überdies wohl auch keinen Gefallen, was gruselig sein soll, schrammt knapp am Komischen vorbei. 

Dass nach und nach enge Freunde aus dem Umfeld sterben scheint nur wenig Wirkung auf die hier im Fokus stehende Gruppe zu haben, auch die Gefahr wird kaum spürbar, trotz der gelegentlich aufkommenden Hysterie. Das ist zum Teil gewiss dem Cast zu verschulden, der nicht sonderlich talentiert auffällt, ansonsten aber dem von Blair Butler (Hellfest) verfassten Drehbuch, das das jegliche Spur von Rafinesse und Plausibilität vermissen lässt. Im späteren Verlauf versucht sich der Film in einigen erzählerischen Wendungen mit doppeltem Boden, die dem ganzen Spuk nochmal einen ordentlichen Schubs verpassen sollen, doch auch hier dürfte man sich völlig unbeeindruckt zeigen. Das Horrorgenre mag Schlechteres als Polaroid zu bieten haben, glücklicherweise aber auch deutlich Besseres. 

Fazit

Bis auf seine halbwegs abgefahrene Idee hat "Polaroid" nichts zu bieten, was es nicht in anderen Filmen in besserer Form zu sehen gab. Wäre halb so wild, wenn sich immerhin die Inszenierung von einer guten Seite zeigen würde. Mit dünner Handlung, dürftig agierenden Darstellern und lahmen Schockmomenten wird der Film nur wenig Eindruck hinterlassen.  

Autor: Sebastian Stumbek

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