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Agent J muss die Erde wieder vor einigem Abschaum bewahren, denn in Gestalt des verführerischen Dessous-Models Serleena will ein Alien den Planeten unterjochen. Dabei benötigt J die Hilfe seines alten Partners Agent K. Der wurde aber bei seiner “Entlassung” geblitzdingst, und so muß J seine Erinnerung erst mal etwas auffrischen bevor es auf die Jagd gehen kann.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Mit Men in Black ist Barry Sonnenfeld (Ein Concierge zum Verlieben) einer der kommerziell erfolgreichsten Sommerblockbuster des 1990er Jahre Kinos gelungen: Fast 590 Millionen US-Dollar konnte die Sci-Fi-Komödie bei einem Budget von gerade einmal 90 Millionen US-Dollar weltweit erwirtschaften. Dieser Triumph an den Kinokassen ließ sich nicht nur auf die spektakulären Effekte zurückführen, sondern vielmehr auf die grandiose Chemie zwischen Will Smith (Independence Day) und Tommy Lee Jones (No Country for Old Men), die als Agent J und Agent K geradewegs zu populärkulturellen Ikonen avancierten. Natürlich musste eine Fortsetzung her, nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil Barry Sonnenfeld mit dem unverschämt teuren Western-Spektakel Wild Wild West im Jahre 1999 eine herbe Bauchlandung am Box Office erlitt.

Men in Black 2 lässt von Beginn an kein Zweifel daran aufkommen, dass Barry Sonnenfeld in seiner erneut überaus temporeichen, fast überstürzten und mit einigen schönen Referenzen gepickten Inszenierung ganz und gar auf die bewährte MIB-Marke vertraut: Nachdem Agent K am Ende von Men in Black darum gebeten hat, von seinem Partner neuralisiert zu werden, um endlich ein normales Leben führen zu können, nimmt die Handlung des Nachfolgers dadurch Fahrt auf, dass der inzwischen als Oberpostmeister arbeitende K reaktiviert werden muss. Ein bösartiges kylothisches Wesen namens Serleena (Lara Flynn Boyle, Wayne's World) möchte sich nämlich das sagenumwobene Licht von Zartha zu eigen machen, um sich unermesslicher Macht auszusetzen und dadurch für reichlich Terror zu sorgen. Und nur K kennt das Geheimnis um den Aufenthaltsort des Lichts. 

Es kann also erst ein richtiger Men in Black-Film werden, wenn unser liebgewonnenes Helden-Duo erneut vereint ist. Barry Sonnenfeld scheint es in diesem zweiten und deutlich kostspieligeren Teil primär darum zu gehen, den Zuschauer mit vertrauten Elementen in Verbindung zu bringen: Mops Frank wird eine größere Screentime zugesprochen, die Kaffee-süchtigen Wurmlinge dürfen nun auch zu den Waffen greifen und es vergehen kaum fünf Minuten, in denen Agent J und K nicht damit beschäftigt sind, Menschen mit dem Neuralyzer zu blitzdingsen. Dadurch gewinnt Men in Black 2 wenig individuelle Klasse und geht vielmehr auf Nummer sicher, um dem Zuschauer immer genau das zu bieten, was bekannt und erwartungsgemäß ist. Vielleicht eine fast schon verständliche Reaktion, nachdem Wild West West derartig scheitern sollte.

Mit einer Laufzeit von nicht einmal 90 Minuten beschwört Men in Black 2 heutzutage fast schon einen Anflug sanfter Wehmut herauf, erinnert der Film doch an Zeiten, in denen ein Blockbuster nicht zwangsläufig auf eine Überlänge von zweieinhalb Stunden ausgewalzt werden musste. In seinem Bedürfnis, wenig Originäres zu bieten, wirkt die kurzweilige Sci-Fi-Sause aber zu häufig wie eine Pflichtübung, die sich schneller und größer formuliert und folgerichtig mehr Schauwerte bietet, den zwischen Fabulierlust und Buddy-Movie-Leidenschaft ausstaffierten Charme des Vorgängers somit aber kaum noch einholen kann. Dadurch, dass Will Smith und Tommy Lee Jones nach wie vor vortrefflich miteinander harmonieren, kann man Men in Black 2 immer noch als spaßiges, wenn auch leidlich kreatives Eventkino verbuchen. Ein mit der heißen Nadel gestrickter, aber durchweg kurzweiliger Nachklapp.

Fazit

Mit dem famosen ersten Teil kann es "Men in Black 2" nicht mehr aufnehmen, dafür mangelt es der Fortsetzung schlichtweg an Originalität und Charme. Größteils wirkt der Film so, als wolle Barry Sonnenfeld auf Nummer sicher gehen, was "Men in Black 2" oftmals wie eine Art Abklatsch erscheinen lässt. Die Chemie zwischen Will Smith und Tommy Lee Jones allerdings ist immer noch vortrefflich und partiell kann auch Barry Sonnenfeld mit kleinen, kreativen Momenten verzaubern. Im Großen und Ganzen aber „nur“ ein temporeicher Nachklapp.

Autor: Pascal Reis

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